Mit Weihrauchduft und Blasmusik

Das im August in Dienst gestellte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Freiwilligen Feuerwehr Eckfeld wurde eingesegnet. Kälte, Sturm und Regen konnten weder Eckfelder noch Gäste von der feierlichen Einweihung abhalten.

 Unter den Klängen des Musikvereins Eckfeld und im Beisein zahlreicher Gäste segnet Pfarrer Michael Jaster das neue Spritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Eckfeld ein. TV-Foto: Werner Klein

Unter den Klängen des Musikvereins Eckfeld und im Beisein zahlreicher Gäste segnet Pfarrer Michael Jaster das neue Spritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Eckfeld ein. TV-Foto: Werner Klein

Eckfeld. (wek) Da stand es noch, während des Festgottesdienstes in der Filialkirche, einsam in der Dorfmitte. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) mit schönem Blumenschmuck, der bewies, dass die ganze Gemeinde mit Liebe hinter "ihrer" Feuerwehr steht. Mit Pauken und Trompeten des Musikvereins begleitete die Festgemeinde Eckfelds Feuerwehr zum neuen Tragkraftspritzenfahrzeug. Hier nahm Pfarrer Michael Jaster mit gesegnetem Wasser und Weihrauch die Einweihung vor. Eckfelds Wehrführer Alfred Stolz ging in seiner Begrüßung kurz auf die Geschichte der 123-jährigen Feuerwehr ein. Nach 15 Dienstjahren in Eckfeld habe das 30 Jahre alte TSF ausgedient, sagte Stolz. Verbandsbürgermeister Wolfgang Schmitz, war begeistert, die Einweihung in einer so großen Runde zu erleben. Die Bereitschaft für den Dienst am Nächsten, auch bei gesellschaftlichen Veranstaltungen, sei ihm von der Feuerwehr Eckfeld bekannt. Schmitz wies auf die Stationen und Schwierigkeiten bis zur Überführung, am 8. August aus Görlitz hin.

Kostenträger ist die Verbandsgemeinde Manderscheid mit 42 500 Euro (Anteilsfinanzierung des Landes 16 000 Euro). "Die Freiwillige Feuerwehr ist mit ihren 35 Aktiven und 25 Jugendlichen in unserem Ort eine sehr hilfreiche Institution. Sie übernimmt neben ihren Einsätzen viele ehrenamtliche Tätigkeiten, organisiert Seniorenfahrten und stärkt so die Tragfähigkeit unserer Gemeinde", sagte Ortsbürgermeister Heinz Schmitz. Alle wünschen, dass der Funkspruch "Florian Eckfeld 47 - kommen" trotz neuem TSF nur selten zu hören sein wird.

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