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Mobilitätsstudie: Heute ist die Abschlussveranstaltung

Mobilitätsstudie: Heute ist die Abschlussveranstaltung

Die Bevölkerung ist überaltert, der Öffentliche Personennahverkehr zieht sich im ländlichen Raum mangels Nachfrage immer mehr zurück. Wie kann dennoch auch in der Zukunft in der Einheitsgemeinde Morbach die Mobilität gewährleistet werden? Dieser Frage sind 20 Studierende der Universität Trier unter Leitung von Christian Muschwitz nachgegangen.


Das Team verteilte Umfragebögen an alle Haushalte, um herauszufinden, mit welchen Verkehrsmitteln sich die Bürger bewegen. Die ersten Ergebnisse der Mobilitätsstudie haben die Studierenden im Vorjahr in einer Veranstaltung vorgestellt (der TV berichtete). Heute, Donnerstag, ist nun die Abschlussveranstaltung. Beginn ist um 19 Uhr in der Baldenauhalle.
Hier noch einmal einige der Grunddaten: Die am häufigsten von den Befragten angesteuerten Ziele sind Morbach, Bernkastel-Kues, Trier und Luxemburg. Das Fahrrad hat eine geringere Bedeutung als im Bundesdurchschnitt. In Morbach gibt es 1,4 Fahrräder pro Haushalt, im Bundesdurchschnitt 1,79. Das Auto ist das Haupttransportmittel in der Einheitsgemeinde. Im Durchschnitt fahren die Bürger 14 530 Kilometer pro Jahr, so die Auswertung der Fragebögen.
Bürger und Studierende haben auch erste Vorschläge gemacht. So könnte der ÖPNV mit kleineren Bussen, dafür aber besser getaktet, fahren. Auch Mitfahrernetzwerke seien möglich, ebenso wie Ruftaxis. Die Morbacher Teilnehmer haben das Engagement der Studierenden bereits gelobt. Sie hätten sehr viel Arbeit in das Projekt gesteckt. Leider hätten keine Jugendlichen an den Workshops teilgenommen. Das könne aber heute Abend noch nachgeholt werden. red/cb