Modern und mit viel Platz

Die Wederather fiebern dem Umbau ihres Gemeindehauses entgegen. Das in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts erbaute Gebäude ist nicht nur arg in die Jahre gekommen, sondern auch sehr beengt und sanierungsbedürftig.

Ortsvorsteherin Daniela Petry freut sich auf die Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses, der ehemaligen Dorfschule mit Lehrerwohnung. TV-Foto: Ursula Schmieder

Wederath. (urs) Mit Hochdruck und Hartnäckigkeit arbeitet der Morbacher Ortsbezirk Wederath auf den Umbau des Gemeindehauses hin. Das 1936 mit separater Lehrerwohnung erbaute ehemalige Schulgebäude soll nicht nur räumlich optimiert, sondern auch saniert, modernisiert und eventuell erweitert werden. Konkret drängt die Reparatur des Daches.

Als problematisch erwiesen haben sich aber auch die im Keller untergebrachten wenig zeitgemäßen Toiletten sowie der fehlende Warmwasser-Anschluss und die Miniküche. Wichtigstes Ziel der Erweiterung ist, dass es in dem bisher teilweise vermieteten Gebäude künftig einen Saal geben wird, der etwa 100 Personen Platz bietet, statt bisher gerade mal 50 Gästen.

Das Gemeindehaus stehe daher ganz oben auf der Liste, lässt Ortsvorsteherin Daniela Petry keinen Zweifel aufkommen, wo sie derzeit die Prioritäten sieht. Die Planungen laufen. Dennoch soll darüber nicht die denkmalgeschützte Wederather Mühle vergessen werden. Das liebevoll restaurierte Kleinod hat erst kürzlich im Rahmen der RWE-Aktion "Aktiv vor Ort" einen neuen Fußboden und ein Geländer erhalten. Außerdem musste kurzfristig noch eine Decke eingezogen werden, die alten Träger waren marode. Momentan stehen laut Petry lediglich noch kleinere Arbeiten an.

Ein weiteres Projekt ist die neue Buswartehalle, die in Kürze aufgestellt werden soll. Bereits begonnen wurde zudem mit der Herrichtung des "Pater-Peter-Roth-Weges".