Veranstaltungsreihe Picknick-Konzert: Rhythmus und markante Stimme bringen Zuschauer zum Tanzen

Bernkastel-Kues · Beim ersten Picknick-Konzert der Reihe „Mosel Musikfestival“ am Freitagabend hat die Wiener Formation Marina & The Kats ihr Publikum mit stimmungsvoller Musik begeistert.

Die Sängerin am Schlagzeug: ­Marina & The Kats bei ihrem Auftritt in Bernkastel-Kues.

Die Sängerin am Schlagzeug: ­Marina & The Kats bei ihrem Auftritt in Bernkastel-Kues.

Foto: Anna-Lena Hees

Independent-Swing aus Wien gab es am Freitagabend in den Mosel­auen in Bernkastel-Kues. Mit der österreichischen Band Marina & The Kats fand das erste Picknick-Konzert des Mosel Musikfestivals statt.

Tobias Scharfenberger, geschäftsführender Intendant, versprach in seiner Begrüßungsrede einen trockenen Abend. Zu Recht, denn es regnete an diesem Tag nicht mehr. Über Marina & The Kats verriet Scharfenberger, dass er sie bei einer Musikbörse zum ersten Mal gehört habe. So wurden die vier Österreicher zum Mosel Musikfestival eingeladen. Als die Band die Bühne betreten hatte, spielten zwei der Kats E-Gitarre, ein anderer Musiker saß am Schlagzeug. Genauso Marina selbst, die das Publikum zusätzlich mit ihrer durchdringenden Stimme begeisterte.

Nach dem ersten Song erzählte die Sängerin, dass es die Band seit rund sieben Jahren gebe. Der folgende Song „Dirty“ war eines ihrer ersten Lieder. Überwiegend spielten Marina & The Kats Stücke aus dem aktuellen Album „Different“, welches während der Corona-Pandemie geschrieben und produziert wurde. Erschienen ist es 2021. Stücke daraus heißen unter anderem „The Truth is boring“ oder „Thousand Miles ahead“. Ein weiterer sehr gefühlvoller und zum großen Teil rein instrumentaler Song glich oft einer Ballade mit Indie-Swing-Charakter.

Nach der Pause verriet Marina zwischen den Stücken, dass alle Bandmitglieder schon sehr lange Musik machten. Die Sängerin selbst stehe seit mittlerweile 17 Jahren auf der Bühne und habe auch schon immer Sängerin und Schauspielerin werden wollen. Von ihrer Familie sei sie in ihren Wünschen und Zielen bestärkt worden. Zudem ging es darum, dass sie gerade während der Pandemie eine Menge über sich selbst herausgefunden habe. All diese Themen seien auf dem aktuellen Album verarbeitet worden. So hieß einer der weiteren Songs auch „Different“ (Anders). Insgesamt ließen die Stücke der Band die Zuschauer nur schwer still sitzen, es wurde mitgeklatscht und teils auch vor der Bühne getanzt. Als Zugabe spielten die Wiener den Titel „Goodbye“.