Mosel-Rieslinge zeigen ihre Stärke

Rieslinge von der Mosel bestimmen die Richtung. Das zeigen die Ergebnisse einer Blindverkostung von Weinen aus allen deutschen Anbaugebieten.

Trittenheim/Ürzig/Bernkastel-Kues. (cb) Bereits zum 14. Mal hat die Zeitschrift "Capital" eine große Blindverkostung von Weißweinen des Jahrgangs 2007 organisiert. 1800 Weine aus den deutschen Anbaugebieten wurden angestellt, 375 schafften den Sprung von der Vorprobe ins Finale. Eine 22-köpfige Jury kürte dann die Siegerweine. Dabei schnitt die Mosel in einigen Kategorien hervorragend ab. Bei den feinherben Rieslingen (Kabinett und Spätlese) belegten Weine von der Mosel die drei ersten Plätze. Platz eins für eine Mehringer Spätlese des Weinguts St. Urbanshof (Leiwen), Platz zwei für eine Ürziger Würzgarten Spätlese von Karl Erbes (Ürzig), Platz drei (Wiltinger Kupp Kabinett) für von Othegraven (Kanzem). Die Stärke der Mosel dokumentiert sich auch bei den fruchtigen Riesling-Kabinett-Weinen. Die Plätze eins und zwei gehen an das Weingut St. Urbanshof (Leiwen) mit Weinen aus dem Ockfener Bockstein und dem Piesporter Goldtröpfchen, Platz drei an ein Erdener Treppchen von Dr. Loosen (Bernkastel-Kues). Auch im trockenen Bereich zeigt die Mosel Stärke. Auf den ersten Platz bei den Riesling-Spätlesen kam ein Wein (Trittenheimer Leiterchen) des Weingutes Milz-Laurentiushof (Trittenheim). Nicht überraschend ist auch die Dominanz bei den Riesling-Auslesen. Gewinner ist ein Winninger Uhlen von Reinhard und Beate Knebel (Winningen).