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Moselbahn klagt gegen Seniorenbus der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach

Moselbahn klagt gegen Seniorenbus der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach

Das Busunternehmen Moselbahn klagt gegen den Seniorenbus in der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. Nach Auskunft der Moselbahn ist der Bus bei einzelnen Fahrten Konkurrenz zu ihrem Angebot.


Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier hat den Sonderlinienverkehr mit einem Seniorenbus genehmigt. Gegen diese Entscheidung hatte die Moselbahn im Juli Widerspruch eingelegt, den der LBM nun abwies.
Knut Hofmeister, Betriebsleiter der Moselbahn Vertriebsgesellschaft, hatte seinerzeit bereits angekündigt, "alle juristischen Möglichkeiten auszuschöpfen, falls der LBM den Widerspruch ablehne".
Konkret geht es um die Strecke Traben-Trarbach - Enkirch - Burg. Als Konzessionär dieser Strecke habe laut Hofmeister die Moselbahn nicht nur die Pflicht, sondern auch das Recht, alleine ein Angebot bereitzustellen.
Den Seniorenbus will die VG Traben-Trarbach betreiben und dafür 25 000 Euro in die Anschaffung eines neunsitzigen Fahrzeuges investieren. Der Fahrdienst für ältere und gehbehinderte Menschen soll alle Orte der Verbandsgemeinde - Burg, Enkirch, Starkenburg, Irmenach, Lötzbeuren, Kautenbach, Wolf und Traben-Trarbach - montags, dienstags, donnerstags und freitags anfahren. Es haben sich schon Fahrer bereiterklärt, kostenlos diesen Service zu übernehmen. Bürgermeister Weisgerber kündigte an, dass man den Seniorenbus nun zunächst auf Teilstrecken einsetzen werde. sim