Mühlenverein und Solbach-Stiftung fördern Tschernobyl-Hilfe

Mühlenverein und Solbach-Stiftung fördern Tschernobyl-Hilfe

34 Kinder aus der Umgebung des weißrussischen Tschernobyl, das noch immer unter den Folgen des Reaktorunglücks zu kämpfen hat, sind zurzeit im Rahmen einer gesundheitlichen Rehabilitation drei Wochen lang zu Gast in unserer Region. Sie wohnen bei deutschen Familien.

Während dieser drei Wochen organisiert die Tschernobyl-Hilfe unter der Leitung von Manfred Bungert verschiedene Programme für die Kinder, ihre Betreuer und die Gastgeberfamilien.
Nun luden der Mühlenverein Morbach und die Maria-Solbach-Stiftung die insgesamt rund 80 Personen zu einem Fest an die historische Ölmühle ein. Nachdem der Vorsitzende Hans Jung die Gruppe begrüßt hatte, gab es zunächst Kaffee und Kuchen. Anschließend nahmen die Kinder aus Weißrussland an einer Führung durch die Ölmühle teil. Zwei Betreuer der Gäste sprechen Deutsch und übersetzten, so dass die Kinder mit Neugier und Aufmerksamkeit die Ausführungen von Hans Jung verfolgen konnten.
Den weiteren Nachmittag verbrachten die Erwachsenen mit Gesprächen, während sich die Kinder auf dem unmittelbar neben der Mühle liegenden Spielplatz beschäftigen konnten. Zum Schluss gab es ein leckeres Abendessen. red