Musikverein „Harmonie“ Maring-Noviand 1911 traditionellen Abend

Konzert : Eine Reise um die Welt

Der MV Harmonie Maring-Noviand 1911 veranstaltete seinen traditionellen Abend.

(red) Unter dem  Motto „ Von Wien nach Berlin“ hatte der Musikverein Maring-Noviand, allen voran sein Dirigent Joachim Simon, ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Gestartet wurde der „MV“-Flieger musikalisch in Wien mit der Annen Polka von Johann Strauß. Die Vorsitzende Katharina Okfen begrüßte  die Gäste.  Weiter ging der Flug in die Niederlande. Der Komponist Jacob de Haan schuf mit „Concerto D´amore“, frei übersetzt ein “Konzert der Liebe“. Es zeigt musikalisch eine große Bandbreite von Gefühlen auf, von freudig bis aufgeregt, von melancholisch bis sehnsüchtig, Gefühle, die ja direkt mit der Liebe verbunden sind. Facettenreich ging es weiter im Programm, durch das Caroline Botzet mit viel Witz und Charme führte. Beim nächsten Zwischenstopp in Großbritannien zeigte Frederick Meyer  als Solist am Tenorhorn seine Extraklasse. Als 2. Solostimme brillierte Katharina Okfen an der Piccolo Querflöte. Der nächste Halt führte in die Karibik zu den „Pirates of the Caribbean“.  Mit Gabriellas Song, einem   kraftvollen Lied über Freiheit, Selbstbestimmung und Lebensglück, gelangten die Musiker und ihre Gäste  nach Skandinavien. Solist Dominik Botzet sorgte am Flügelhorn für „berührende Momente“. Es folgte ein „Abstecher“ in den „Wilden Westen“. Nun durften die Jungmusiker des Vereins beweisen, dass sich ihr Probeaufwand auch gelohnt hatte.

Ein weiterer Höhepunkt war  die Ehrung verdienter Musiker. Die Auszeichnungen wurden vom Vorsitzenden des Kreismusikverbandes, Norbert Sartoris vorgenommen. Das Bronzene Ehrenzeichen für zehn Jahre erhielt Julian Simon. Mit dem silbernen Ehrenzeichen für 20 Jahre wurde Frederick Meyer ausgezeichnet. Das Goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre erhielt Thomas Klippel.

Eine seltene Auszeichnung wurde Dieter Bracht zuteil. Er erhielt die Ehrennadel mit Jahreszahl und Ehrenbrief für 60 Jahre aktive Tätigkeit. Die Laudatio hielt der zweite Vorsitzende Karl Simonis.

Die weitere Reise ging über New York zu Andrew Lloyd Webber und  mit einem temperamentvollen Medley nach Lateinamerika. Musikalisch wieder zurück in Deutschland präsentierte der Musikverein „Berliner Luft“. Ohne Zugabe durfte der Musikverein die Bühne nicht verlassen und verabschiedete sich mit „Alten Kameraden“. Es folgte der humoristische  Teil des Abends. Es wurde der Frage nachgegangen, wie die Heimatgemeinde wieder zu mehr Glanz verholfen werden könne, frei nach dem Motto „Make Maring-Noviand great again“ erhielt der Zuschauer einen Einblick über die Ideenvielfalt von engagierten Dorfbewohnern (auf der Bühne gespielt von Caroline Botzet, Joachim Simon und Patrick Hammes).

Auch die Jugend des Vereins brachte sich mit einem Schul-Sketch gekonnt mit ein.

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