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Musikverein Heidenburg feiert am 22. und. 23. Juni 60-jähriges Bestehen

Jubiläum : Ein quicklebendiges Rädchen

Der Musikverein Frohsinn Heidenburg feiert am 22. und. 23. Juni sein 60-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahren bilden die Heidenburger mit ihren Kollegen aus Büdlich und Breit eine Musikvereinigung.

Konzert, Festgottesdienst, Spießbratenmenü: Wenn die Mitglieder des Musikvereins Frohsinn Heidenburg feiern, ist allerhand geboten. Der Grund für die Feier am 22. und 23. Juni ist auch erfreulich. Denn der Musikverein feiert sein 60-jähriges Bestehen. „In unserer Gemeinde seid ihr ein quicklebendiges Rädchen im Getriebe“, würdigt Ortsbürgermeister Werner Treinen in der Festschrift zum Jubiläum die Verdienste der Musiker, die die lokalen Feste wie Kirmes, Fastnacht und Martinszug musikalisch begleiten.

In den vergangenen Wochen hatten die 29 Mitglieder des Orchesters, das der MV Heidenburg zusammen mit dem Musikverein Harmonie Büdlich-Breit in einer Spielgemeinschaft bildet, viel einzustudieren, sagt Dietmar Schemer, zweiter Vorsitzender des Vereins. „Wir haben seit Fastnacht neun neue Stücke eingeübt“, sagt er. Zusätzlich zum regelmäßigen Übungsabend sind in den vergangenen Wochen Sonderproben angefallen, damit die Stücke beim Jubiläumskonzert und dem Festgottesdienst auch sitzen. „Wir haben ein ambitioniertes Programm zusammengestellt“, sagt Alexander Göppert, Vorsitzender des Musikvereins Frohsinn Heidenburg. „Wir haben viele neue Stücke und einen neuen Dirigenten, auf den man sich einstellen muss. Das sind beides Herausforderungen“, sagt Schemer. Dirigent Thomas Lex, der das Orchester seit November 2018 leitet, ist zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. „Das Zusammenspiel funktioniert gut. Die Musiker aus ehemals zwei Orchestern harmonieren bestens“, sagt Lex. „Das gesamte Klima ist wunderbar.“ Erst seit 2017 bilden die Musiker aus Heidenburg mit ihren Kollegen aus Büdlich-Breit eine Musikvereinigung. Beide Vereine hatten alleine zu wenige Musiker. Zusammen habe man eine gesunde Basis, sagt Schemer. „Die Gemeinschaft ist in den zwei Jahren zusammengewachsen. Das gemeinsame Interesse an der Musik prägt den Zusammenhalt“, sagt er.

Ein Wermutstropfen der Heidenburger ist die Jugendarbeit, die derzeit ruht. „Es ist extrem schwierig, Kinder zu rekrutieren“, sagt Schemer. Doch sei dies ein allgemeines Problem.

Ein Fixpunkt im Jahr ist das Waldfest, das der Musikverein seit 52 Jahren ausrichtet. Früher habe es viele solche Veranstaltungen gegeben, sagt Schemer. Doch im näheren Umkreis gebe es heute keine vergleichbaren Waldfeste.

Im kommenden Jahr sind die Heidenburger erneut gefordert. Dann richtet der Musikverein den Musiktag der Verbandsgemeinde Thalfang aus.