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Nach 30 Jahren Abschied vom Peter-Wust-Gymnasium

Nach 30 Jahren Abschied vom Peter-Wust-Gymnasium

"Ich wär so gerne Pensionär." Mit dieser Liedzeile - frei nach den Prinzen - eröffnete Klaus-Peter Feld musikalisch die Verabschiedungsfeier für Elisabeth Maringer, die nach 30-jähriger Dienstzeit am Peter-Wust-Gymnasium in die Passivphase der Altersteilzeit eintritt.


Die passionierte Mathematik- und Physiklehrerin zeigte sich in ihrer Lehrerlaufbahn nicht nur ihren Fächern verbunden, sondern engagierte sich unter anderem auch als Strahlenschutzbeauftragte, Fachkonferenzleiterin für Mathematik, stellvertretende Sammlungsleiterin für Physik, erfolgreiche Betreuungslehrerin für den Wettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" und im örtlichen Personalrat. Maringers eindringlichem Wunsch, keine Verabschiedung mit langen Reden haben zu wollen, konnte Schulleiter Oberstudiendirektor Michael Forster nicht nachkommen, denn dann würde man sich gemäß der mathematischen Formel Richtung "minus unendlich" bewegen. Forster fasste sich dennoch ungewohnt kurz, äußerte sich "dankbar für die Spuren, die sie hinterlassen hat" und entließ Frau Maringer mit Jean-Jacques Rousseaus Definition in die wohlverdiente "Freiheit." Die Scheidende zeigte sich sichtlich gerührt und betonte erneut, dass sie keine großen Worte finden möchte und sich "mittendrin" am wohlsten fühlt.
Stellvertretend für den Personalrat bekräftigte Margit Preisler, dass es auch keiner großen Worte bedürfe, um den Stellenwert der geschätzten Kollegin zu beschreiben, denn dieser sei eben "nicht in Worte zu fassen." red