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Nach Brückenkollision: Piesport nimmt sich Rechtsanwalt

Nach Brückenkollision: Piesport nimmt sich Rechtsanwalt

Piesport. Ein Rechtsanwalt soll der Ortsgemeinde Piesport helfen, ihre Interessen wegen des Schadens an der Müsterter Brücke zu wahren. Wie berichtet, hatte ein niederländischer Schubverband am 15. Juli die Brücke gerammt (Foto).

Das Bauwerk, das vor allem von Winzern mit ihren Traktoren genutzt wird, ist seither gesperrt. Nach der Kollision wurde ein Gutachter beauftragt, das Bauwerk und die Schäden unter die Lupe zu nehmen. Bisher ist dies aber noch nicht geschehen, hieß es in der Sitzung des Gemeinderates. Das Ingenieurbüro habe zugesichert, die Verwaltung in der kommenden Woche über den Zeitplan zu unterrichten. Der Rechtsanwalt soll auch deshalb auf den Plan treten, weil nicht klar ist, wie sich die niederländische Haftpflicht-Versicherung verhalten wird. Ratsmitglied Wolfgang Arens stellte die Frage in den Raum, ob die Gemeinde die Brücke überhaupt brauche. Schließlich gebe es im Ort eine weitere Brücke. Er wisse, dass sein Ansinnen unpopulär sei. Hinsichtlich der von der Gemeinde aufzubringenden normalen Unterhaltskosten für ein solches Bauwerk sollte aber zumindest darüber nachgedacht werden, sagte Arens. (cb)/Foto:Archiv, Paul Hanquet