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Nach langer Ausbauzeit: Freie Fahrt in der Schottstraße

Verkehr : Nach zwei Jahren: Freie Fahrt in der Schottstraße

Grund zur Freude in Traben-Trarbach: Nach zwei Jahren wird die Schottstraße wieder für den Verkehr geöffnet.

Nach rund zwei Jahren Bauzeit wird die Schottstraße, die L 190 in der Ortslage Trarbach, am Freitag, 11. Dezember, wieder für den Verkehr freigegeben.

Die ursprünglich viel zügiger gedachte Maßnahme wurde von Anfang an durch unvorhersehbare und plötzlich auftretende Probleme verlängert. Zwischenzeitlich war sogar von einer Fertigstellung erst Ende März 2021 die Rede.

Schon bei den Grabungsarbeiten gab es immer wieder Verzögerungen, unter anderem wurden im Untergrund ein Nato-Stromkabel und ein historischer Keller gefunden - Situationen, die Zeit erforderten. Schließlich mussten Eigentumsverhältnisse geklärt werden und Leitungen erneuert werden.

 Zudem ist die Straße eng, weshalb sie nur unter Vollsperrung ausgebaut werden konnte. Der Ausbau des nur 650 Meter langen Abschnittes in der Altstadt kostete knapp drei Millionen Euro. 675 000 Euro für Gehwege und Beleuchtung, von denen die Anlieger einen Anteil übernehmen mussten, bezahlte die Stadt Das Land zahlte 685 000 Euro und die VG-Werke bezahlten 1,6 Millionen Euro für die Kanalleitungen und Anschlüsse.

„Wir sind jedoch froh, dass die Maßnahme jetzt beendet wird und die Schottstraße wieder befahren werden kann“, sagte Stadtbürgermeister Patrice Langer zu der Nachricht auf die Traben-Trarbacher schon lange warten.

Neben dem Straßenkörper, für den der Landesbetrieb Mobilität verantwortlich zeichnet, wurden die Gehwege und die Straßenbeleuchtung im Auftrag der Stadt hergestellt. „Mit der Erneuerung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Auftrag der Verbandsgemeindewerke ist diese Straße nun auf Dauer ober- wie unterirdisch auf dem technisch neuesten Stand“, ergänzte Bürgermeister Marcus Heintel.

 Stadtbürgermeister Langer und Bürgermeister Marcus Heintel ergänzten: „Ein ganz großer Dank gilt allen Anwohnerinnen und Anwohner der Schottstraße. Sie mussten vielerlei Entbehrungen und vor allen Dingen – gerade für alltägliche Dinge – weitere Wege in Kauf nehmen.

Unser Dank umschließt die Geduld und das Verständnis aller – jetzt überwiegt sicherlich die Erleichterung, dass wieder jedermann bis ans Haus fahren kann. Es war ein Kraftakt für alle, auch für die Arbeiter, Planer, die Stadt, die Verwaltung und die Werke. Es war jedoch richtig und wichtig, dieses große Projekt mit allen möglichen Beteiligten in einem Guss konsequent durchzuführen!“