Nach versuchter Brandstiftung in Traben-Trarbach - Staatsanwaltschaft Trier setzt Belohnung aus

Nach versuchter Brandstiftung in Traben-Trarbach - Staatsanwaltschaft Trier setzt Belohnung aus

5000 Euro hat die Staatsanwaltschaft Trier zur Aufklärung der versuchten schweren Brandstiftung in Traben-Trarbach ausgesetzt. Dort hatte ein unbekannter Täter eine Fußmatte eines Hauses angezündet, in dem mehrere Asylbewerber leben.

Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht zum 17. Oktober gegen 3.30 Uhr eine Gummi-Fußmatte angezündet, die vor der Haustür einer Begegnungsstätte für Asylbegehrende in der Schottstraße 1 in Traben-Trarbach lag. Er lehnte die Matte brennend gegen eine hölzerne Haustür. In einer Wohnung im Haus sind derzeit sieben männliche Asylbegehrende untergebracht, die sich zum Tatzeitpunkt zum Teil schlafend in der Wohnung aufhielten.Nur das schnelle Eingreifen eines Passanten verhinderte, dass das Feuer auf die Haustür übergriff. Er zog die Fußmatte von der hölzernen Eingangstür weg.Kurz zuvor oder kurz danach entzündete ein unbekannter Täter einen Mofaroller, der nur 250 Meter von der Flüchtlingswohnung entfernt an die Hauswand eines ebenfalls bewohnten Anwesens in der Mittelstraße gelehnt war. Beide Brandstiftungen verursachten glücklicherweise nur Sachschaden. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Tat. Sie bitten Zeugen, die Hinweise zu den beiden Brandstiftungen geben können, sich unter der Telefonnummer 06542/98670 mit der Polizeiinspektion Zell oder unter der 0651 / 9779-2290 mit der Kriminalpolizei Trier in Verbindung zu setzen. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat der Leitende Oberstaatsanwalt in Trier eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen. Die Belohnung kann ebenfalls unter Wahrung der Vertraulichkeit ausgezahlt werden. Für Menschen, die sich vertraulich an die Ermittler wenden wollen, ist ein Vertrauenstelefon eingerichtet worden. Unter der Telefonnummer 0152/28854968 können ohne Angabe der Identität vertrauliche Mitteilungen gemacht werden.