Nachwuchs für die Bütt gesucht

WITTLICH. Rechtzeitig vor der Eröffnung der 5. Jahreszeit zum 11. November startet die Narrenzunft Rot-Weiss e.V. das Projekt "Wedlia Nachwuchs in die Bütt".

Dabei setzt die Narrenzunft zusammen mit den Verantwortlichen der Schääl-Saidt nicht auf die Strategie "Kinderkappensitzung", sondern möchte die Potenziale auf breiter Front ansprechen und am liebsten sofort in die Großen Kappensitzungen integrieren. Konkurrenz belebt das Geschäft und die alten bewährten Hasen und Häschen werden auch nicht jünger. Dass dieses bestens funktionieren kann, das haben bereits einige Erfolg versprechende Auftritte in der Vergangenheit gezeigt. Allerdings mangelte es bisher an Kontinuität. Aus dieser Erfahrung heraus wurde ein Konzept entwickelt, kontinuierlich nach närrischem Nachwuchs Ausschau zu halten, diesen zu fördern und büttenreif zu machen. Dabei sind nicht nur die klassischen Büttenredner, sondern auch alle anderen Genres der Wittlicher Fassnacht gefragt (wie Duo, Trio, Quartett mit Musik- oder Wortvorträgen). Talente gibt es in der Stadt genug. Man muss sie nur finden und was aus ihnen machen, so lautet die Devise. Deshalb soll nun jedes Jahr Nachwuchsbüttenrednern zwischen zwölf und 99 Jahren, die der deutschen Sprache (ersatzweise Wedlia Plaat) mächtig sind, auf einer vereinsinternen Veranstaltung zum 11.11. die Gelegenheit gegeben werden, ihre Scheu vor dem bewährten Gremium und der "Großen Bütt" abzulegen und ihr Können einmal vor einem kleineren Kreis von Närrinnen und Narren zu präsentieren. Interessierte Närrinnen und Narren (die vielleicht auch schon was in petto haben) sollten sich umgehend bei Hermann Barzen (alias Till Eulenspiegel) oder beim 1. Vorsitzenden Günter Eller melden. Obp Fraalaid oder Määna, et kaan kumme wer well. Jao secha daat, jao waat da soss!