Nachwuchs im Anmarsch: Bombenfund war ein Erlebnis

Wittlich · Mit neun Jahren ist Markus Hoffmann zur Freiwilligen Feuerwehr in Wittlich gekommen. Sein zehn Jahre älterer Bruder hat den Wittlicher Jungen regelmäßig mitgenommen.

"So hat das alles angefangen", sagt der 16-Jährige. Eben habe er noch mit Spielzeugautos gespielt und nun fahre er mit den echten Feuerwehrautos zu Einsätzen. Sirenen und Martinshorn. "Das war halt ein Kindheitstraum", erzählt Markus Hoffmann. Die Technik der Fahrzeuge und der praktische Umgang mit den Geräten der Feuerwehrausrüstung haben von ihrer Faszination nichts verloren. Mit dem 16. Lebensjahr war er alt genug, um die Grundausbildung zum Feuermann zu absolvieren. Zwei Jahre dauert diese, und im Anschluss ist Hoffmann auch ein vollwertiges Mitglied der Wehr. Sein größtes Erlebnis: "Die Entschärfung der Bombe in Wittlich. Da habe ich die ganze Zeit als Schüler in der Realschule neben einer Bombe gesessen, und dann haben wir die entschärft." zad