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Nationalparkbeirat nimmt Arbeit auf

Nationalparkbeirat nimmt Arbeit auf

Der Beirat des Nationalparks Hunsrück-Hochwald ist zu seiner ersten Sitzung zusammengetreten. Ein Expertengremium verschiedener Fachrichtungen unterstützt nun das Nationalparkamt.

Birkenfeld/Thalfang. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald hat einen eigenen Beirat. Nach der Gründung der kommunalen Nationalparkversammlung im letzten Jahr ist nun auch der Nationalparkbeirat zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen.
Seine Aufgabe ist es, das Nationalparkamt fachlich zu beraten. Von diesem wird er auch einberufen. Der Beirat besteht aus 20 Experten der Fachbereiche Naturschutz, Landnutzung, Bildung, Erholung, Wirtschaft und Wissenschaft. "Wir sind bei der Auswahl der Mitglieder gezielt auch auf die überregionale Ebene gegangen, um ein Höchstmaß an Neutralität und Fachlichkeit sicherzustellen," erklärt Harald Egidi, der Leiter des Nationalparkamtes. Er betont, wie wichtig diese Unterstützung sei und bedankt sich für die Mitarbeit. "Der Beirat soll uns und der Nationalparkversammlung helfen, auch mal den Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen." Die Berufung der Mitglieder sei mit der kommunalen Nationalparkversammlung abgestimmt.
Blick über den Tellerrand


Bei der konstituierenden Sitzung auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld ist Sabine Yacoub, die Landesgeschäftsführerin des Bund Rheinland-Pfalz, zur Vorsitzenden des Beirats gewählt worden. Ihr Stellvertreter ist Stefan Naumann, der am Umwelt-Campus die Bereiche Informatik, Mathematik, Umwelt- und Nachhaltigkeitsinformatik leitet.
Im Beirat vertreten sind das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz, verschiedene Naturschutzverbände, die Jagd, die Landwirtschaftskammer, der Gemeinde- und Städtebund, die Tourismusorganisationen, die Architektenkammer und die Generaldirektion Kulturelles Erbe. Außerdem wirken Vertreter von Hochschulen und Forschungsanstalten aus dem ganzen Bundesgebiet mit - auch der Umwelt-Campus Birkenfeld.
"Diese Zusammensetzung zeigt nicht nur, wie breit das Interesse ist, sondern auch, wie stark der Nationalpark in die Gesellschaft hineinwirkt", bemerkt Egidi. "Wir brauchen die Mitglieder des Beirates auch, um den Nationalpark in diesen Fachdisziplinen dauerhaft zu verankern."
Der Beirat wird voraussichtlich zweimal im Jahr tagen und das Nationalparkamt insbesondere bei der Erstellung des Nationalparkplanes unterstützen. red