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Nature One: Medizinstudenten lernen bei Techno-Festival Notdienst kennen

Beruf : Nature One: Studierende kommen zum Praktikum

Acht angehende Mediziner lernen beim Techno-Festival Aufgaben des ärztlichen Notdienstes kennen.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis will junge Medizinstudierende für die Region begeistern. Bereits zum zweiten Mal lädt er im Rahmen der Kampagne „Gelobtes Land“ (siehe Info) angehende Ärzte zu einem Kurzpraktikum beim Festival Nature One ein.

Mit dem Angebot für die Studierenden kommt es zur Neuauflage einer erfolgreichen Aktion: Auf dem Festival Nature One können Medizinstudierende vom 5. bis 7. August ärztlichen Notdienst live erleben. Insgesamt acht angehende Mediziner haben einen der begehrten Praktikumsplätze erhalten.

Bei der Nature One bietet sich den Studierenden ein breites Spektrum an Aufgaben des ärztlichen Notdienstes. Zudem können sie das Festival, bei dem bis zu 65.000 Gäste erwartet werden, aus nächster Nähe erleben. Organisiert wird das Schnupper-Praktikum von einer Kooperation, zu der die Kampagne „Gelobtes Land“, die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises und der Kreisverband Rhein-Hunsrück des Deutschen Roten Kreuzes gehören. Während einer Auftaktveranstaltung lernen die Studierenden etwas über die Region als Lebens- und Arbeitsstandort kennen, bevor sie ihren Einsatz auf der Nature One beginnen. Dabei haben die jungen Menschen die Gelegenheit zu einem Austausch mit regional ansässigen Ärzten.

„Bereits bei der Premiere 2019 ist unsere Initiative auf bundesweites Echo gestoßen“, erklärt Hannah Wagner, Projektleiterin der Kampagne „Gelobtes Land“ beim Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück. Nach der pandemiebedingten Pause des international bekannten Festivals freut sie sich darüber, dass das Interesse der Studierenden am Praktikum groß ist. „Insgesamt hatten wir rund 20 Bewerbungen“, resümiert Hannah Wagner.

„Dieses Schnupperpraktikum soll ein Impuls sein, dass junge Medizinstudentinnen und Medizinstudenten Lust auf den Rhein-Hunsrück-Kreis bekommen“, erklärt Landrat Volker Boch. „Der Kreispolitik und der Kreisverwaltung ist es ein großes Anliegen, die medizinische Versorgung im Rhein-Hunsrück-Kreis zu stabilisieren und perspektivisch weiter zu stärken. In diesem Zusammenhang soll es auch Anreizprogramme für junge Menschen geben, die sich nach ihrem Studium im Rhein-Hunsrück-Kreis niederlassen“, sagt der Landrat.