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Neubau der Psychiatrie: Spezialbohrer im Einsatz

Neubau der Psychiatrie: Spezialbohrer im Einsatz

Wie ein Schweizer Käse, so wartet auch die Großbaustelle am Cusanus-Krankenhaus in Bernkastel-Kues derzeit mit vielen Löchern auf. In der vergangenen Woche bohrten Spezialmaschinen 17 Löcher mit einer Tiefe von jeweils neun Metern in den Boden.

Dorthinein wurden Stahlträger gerammt, die noch verankert werden und Teil eines sogenannten Berliner Verbaus sind, wie Stefan von Wirtz vom Baumanagement der Verbundklinik mitteilte.
In der untersten Ebene sind diese Arbeiten, Gründung genannt, fast abgeschlossen. Nun kann mit der nächsten Ebene begonnen werden. Die Maßnahmen zur Stabilisierung sind aufgrund der Hanglage des Geländes notwendig. Sie sichern bei den anstehenden steilen Ausschachtungen die Wände der Baugrube. Im Einfahrtsbereich des Krankenhauses werde die Baugrube eine Tiefe von circa sechs Metern aufweisen, berichtete Pressesprecherin Sabine Zimmer.
Auf dem Gelände entsteht, wie berichtet, ein moderner dreistöckiger Neubau mit Außenanlagen, Balkonen und eigener Garage. Wenn alle Maßnahmen weiterhin im geplanten Zeitfenster bleiben, wird die Fachabteilung für Psychiatrie und Psychotherapie im Frühjahr 2018 hier einziehen können.
Ihr Standort ist bisher das Wittlicher St. Elisabeth- Krankenhaus. Dort entspricht der Standard aber nicht mehr den Erfordernissen. Die Kosten belaufen sich auf 16, 4 Millionen Euro. Davon kommen circa 12,57 Millionen Euro als Zuschuss vom Land. red/cb