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Neue Aktion soll Schulweg für Salmtaler Kinder sicherer machen

Neue Aktion soll Schulweg für Salmtaler Kinder sicherer machen

Die Salmstraße, an der die Grundschule Salmtal liegt, ist verhältnismäßig eng und mit wenig Parkraum. Egal aus welcher Richtung, ob zu Fuß oder mit dem Auto: Der Weg birgt Gefahren. Die Sperrung der L?141 im Juni hat die Situation noch prekärer gemacht. Grund genug für Eltern, Lehrer und Förderverein in Sachen Sicherheit die Initiative zu ergreifen.

Schüler in Gefahr, Eltern in Sorge - die Verkehrssituation vor der Grundschule in der Salmstraße forderte zum Handeln heraus. Rektor Roland Rohring, Elternbeirat und Förderverein haben gemeinsam ein Konzept entwickelt, um die Situation nachhaltig zu verbessern.

Der erste Schritt: herausfinden, wo genau es hakt. Mithilfe eines Fragebogens wurde eine Statistik erstellt, und die Eltern konnten gleichzeitig ihre Meinung äußern. Das Fazit: Die meisten Kinder kommen zu Fuß, da sie auch in Salmtal wohnen. Aber trotz teils kurzer Entfernungen belegt das Bringen der Kinder mit privatem Auto mit nur geringem Abstand Platz zwei. Die Angst, dass dem eigenen Kind auf dem Schulweg etwas zustoßen könnte, ist groß. Hohes Verkehrsaufkommen, fehlende Übergänge, schmale Bürgersteige, der Tunnel, aber eben auch die allmorgendliche An- und Abfahrt der Autos vor der Schule selbst werden als die Hauptgründe genannt. Wie könnte man die Eltern dazu bewegen, ihr Kind zu Fuß in die Schule zu schicken, und gleichzeitig den Weg sicherer machen und die Kinder sensibilisieren?

Ein Angebot der Unfallkasse Rheinland-Pfalz zum Thema Verkehrssicherheit, das schon seit Jahren an Schulen erfolgreich umgesetzt wird, ist die erste Idee von vielen. "Gelbe Füße" als Markierungen auf den Wegen sollen Kindern von einem eigens eingerichteten Hol- und Bringplatz den sichersten Weg zur Schule aufzeigen. Vertreter von ADAC, Polizei, Verbandsgemeinde, Schulelternbeirat sowie Ortsbürgermeister Anton Duckart und der Rektor haben bei einer Ortsbesichtigung ein Areal am Sportplatz als die Anlaufstelle für Fahrzeuge zum Bringen und Abholen der Kinder ausgewählt. Und sie legten die Punkte fest, an denen die "gelben Füße" angebracht werden sollen.

Ursprünglich sollten beim Projekttag "Sicherer Schulweg" die Markierungen angebracht werden. Doch das Wetter spielte an diesem Tag nicht mit. Die Aktion soll jetzt am 26. November erfolgen. Damit die Kinder sich wenigstens mit dem Anblick der gelben Füße schon einmal vertraut machen konnten, wurden sie bereits auf dem Schulhof aufgesprüht. Dank der anderen Projekte wurde der Tag dennoch zu einem Erfolg.
Die Schüler und Eltern konnten sich an verschiedenen Stationen zum Thema Verkehrssicherheit schlaumachen und spielerisch dazulernen. Das DRK stellte einen Rettungswagen zur Besichtigung zur Verfügung. Das Mobilitätsverhalten positiv beeinflussen soll auch Zora Zisch, die Verkehrsschlange. Mir ihr können die Kinder Punkte sammeln, wenn sie zu Fuß gehen.