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Salmtal/Landscheid: Neue Hoffnung und viel Unterstützung für Salmtal

Salmtal/Landscheid : Neue Hoffnung und viel Unterstützung für Salmtal

Nach Gesprächen mit der Firma Amprion könnte es noch eine Chance geben, die geplante Hochspannungsleitung zu verlegen. Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land hat den Salmtalern ihre Unterstützung zugesagt.

Wie sich der Einsatz einer Ortsgemeinde auszahlen kann, wird sich möglicherwiese in nächster Zeit in Salmtal zeigen. Dass die Bürger mit den Plänen der Firma Amprion und dem Verlauf der Trasse der neuen Hochspannungsleitung   unzufrieden sind haben sie in der Vergangenheit schon klar und deutlich gezeigt (der TV berichtete mehrfach).

Nach dem Bemühen vieler Salmtaler waren am vergangenen Mittwoch Vertreter von Amprion vor Ort in Salmtal, um über die geplante Trasse zu sprechen. Am gleichen Abend kam auch der Verbandsgemeinderat Wittlich-Land in Landscheid zusammen, bei dem das Gespräch thematisiert wurde.

Ratsmitglied und Salmtaler Manfred Hower war bei beiden Terminen dabei und berichtete im VG-Rat: „Am Anfang hat sich Amprion in keinster Weise bewegt. Irgendwann kam es zu einer Gesprächspause und jetzt wollen sie den alternativen Verlauf überprüfen. Das ist derzeit unsere große Hoffnung.“

Die Unterstützung der Verbandsgemeinde haben die Salmtaler dabei allemal. Auch VG-Bürgermeister Dennis Junk war bei dem Termin mit Amprion dabei. „Das ist kein parteipolitisches, sondern ein sachpolitisches Thema. Nach heute ist vielleicht zumindest ein Kompromiss in Aussicht“, sagte er.

Die Mitglieder des Verbandsgemeinderates sprachen ihre Unterstützung ebenfalls aus. So wurde der Beschluss gefasst, die Ortsgemeinde Salmtal in ihrem Bemühen, die Hochspannungsleitung mindestens 400 Meter entfernt zum Wohngebiet aufzubauen, zu unterstützen. Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, die Stellungnahme der Gemeinde so zu ergänzen, dass nicht nur in diesem konkreten Fall, sondern allgemein in Zukunft eine Entfernung von 400 Metern zwischen Siedlungsflächen und Hochspannungsleitungen eingehalten werden soll. Der Verbandsgemeinderat stimmte diesem Beschluss einstimmig zu.