1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Neue Schilder für den Kanonenbahnweg zwischen Reil und Bullay

Neue Schilder für den Kanonenbahnweg zwischen Reil und Bullay

Ein Förderverein kümmert sich um die Touristenattraktion zwischen Reil und Bullay.

Der Eisenbahnhistorische Kulturweg "Kanonenbahn'' wurde im September 2005 eröffnet. Er ist ein interkommunales Gemeinschaftsprojekt der Moselgemeinden Alf, Bullay, Briedel, Pünderich, Reil und der Stadt Zell. Entlang beeindruckender Eisenbahnarchitektur, der Doppelstockbrücke Bullay, des Prinzenkopftunnels und des längsten Hangviadukts Europas gegenüber von Pünderich führt der Erlebniswanderweg durch die Weinkulturlandschaft Mosel.

Besonders beeindruckend sind die Panoramablicke von der Marienburg oder dem Prinzenkopf-Aussichtsturm herab.
Ein Jahr nach der Eröffnung wurde der Förderverein "Freunde Kanonenbahnweg und Prinzenkopf" gegründet. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung standen neue Projekte im Vordergrund. Unter anderem sollen die Hinweistafeln auf der gesamten Strecke des Wanderweges erneuert werden.

Die im Jahr 2005 aufgestellten Hinweistafeln sind mittlerweile durch Sonneneinstrahlung fast gänzlich verblasst oder in Teilen durch Vandalismus beschädigt. Ergänzt werden soll diese Neuausstattung auch durch auf dem Turm-Plateau anzubringende Hinweisschilder, aus denen sich die Lage der umgebenden Gemeinden ergibt.

Neu eingerichtet werden soll auch eine eigene Homepage für den Verein und die von ihm getragenen Projekte Kanonenbahnweg und Prinzenkopf-Aussichtsturm. Die neue Hinweisbeschilderung wird dann für tiefer greifende Informationen zu Wanderweg und Aussichtsturm mit QR-Codes für Smartphones auf diese Website leiten. Diese Plattform soll voraussichtlich im August freigeschaltet werden.

In Angriff genommen werden soll auch die Erneuerung der seit einiger Zeit defekten Beleuchtung des Aussichtsturmes. Diese wird von vielen Einheimischen und Gästen seit deren Ausfall stark vermisst. Der beleuchtete Turm war in den Abendstunden immer ein schöner Blickfang für Einheimische und Touristen. Zur Finanzierung will der Verein Sponsoren ansprechen; erste finanzielle Beteiligungen wurden dem Verein bereits angeboten.