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Neue Technik in der Kläranlage spart 40 000 Euro Energiekosten

Neue Technik in der Kläranlage spart 40 000 Euro Energiekosten

Rund 40 000 Euro Energiekosten soll die neu installierte Mi krogasturbine der Kläranlage Kröv-Zeltingen pro Jahr einsparen. Die Verbandsgemeinden Kröv-Bausendorf und Bernkastel-Kues, die die Kläranlage gemeinsam betreiben, haben 227 000 Euro in die moderne Technik investiert.

Kinheim. Eine innovative Technik macht\'s möglich: Bislang wurden etwa 50 Prozent des an der Kläranlage Kröv-Zeltingen erzeugten Faulgases abgefackelt. Die neu installierte Mikrogasturbine erzeugt Strom und kann die Abwärme besser nutzen. Der Effekt: Rund 40 000 Euro an Energiekosten können so pro Jahr eingespart werden.
Die am Dienstag in Anwesenheit der Bürgermeister Otto Maria Bastgen und Ulf Hangert sowie der Landtagsabgeordneten Bettina Brück (SPD) und Elfriede Meurer (CDU) vorgestellte Anlage erzeugt aus Gas Strom. Sie arbeitet fast verschleißfrei und benötigt weder Kühlflüssigkeit noch Schmieröle. 227 000 Euro wurden investiert. Das Land zahlt einen Zuschuss von 57 000 Euro. Bürgermeister Bastgen: "Alles, was zur Ressourceneffizienz beiträgt, muss genutzt werden, um das große Ziel, die Energiewende, zu erreichen."
Im Land gibt es erst drei in Kläranlagen installierte Mikrogasturbinen. Nach Auskunft von Bastgen haben sich in den vergangenen Monaten mehrere Klärwerksbetreiber vor Ort in Kinheim über die Funktionalität und Effektivität der neuen Technik informiert.
Die Gemeinschafts-Kläranlage Kröv-Zeltingen wurde 1991 in Betrieb genommen. An sie sind die Orte Zeltingen-Rachtig, Erden, Lösnich, Ürzig, Kinheim-Kindel sowie Kröv mit dem Ferienpark Mont Royal angeschlossen. sim