Verkehr : Neue Verkehrsführung zur Burg Landshut

Verkehr : Neue Verkehrsführung zur Burg Landshut

Seit der Sperrung des Burgbergtunnels fahren Verkehrsteilnehmer verstärkt durch die Stadt, um in den Hunsrück zu kommen. Mit einer Schrankenlösung soll Abhilfe geschaffen werden.

Seit der Sperrung des Burgbergtunnels müssen Autofahrer, die in den Hunsrück wollen, die Umgehung über Mülheim nutzen. Ortskundige nutzen dabei des öfteren die Durchfahrt durch die Stadt, um die Tunnelsperrung zu umgehen. Somit konnten sie bislang auch weiter Richtung Longkamp und Monzelfeld fahren. Wie die Entwicklungsagentur Bernkastel-Kues mitteilt, ist dies ist jetzt nicht mehr möglich:

„Auf der B50 aus Richtung Bernkastel kommend, steht hinter der Zufahrt zur Burg eine abschließbare Schranke, die eine Weiterfahrt in Richtung Hunsrück verhindert“, erklärt Axel Schmitt vom Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. „Eine Abbiegung zur Burg ist nur noch aus Richtung Stadt kommend möglich.“

Für diejenigen, die von Monzelfeld oder Longkamp in Richtung Bernkastel fahren, ist an der Schranke ebenfalls Endstation – das Abbiegen zur Burg Landshut und das Befahren der Wirtschaftswege wird auch aus dieser Richtung nicht mehr möglich.

Somit soll der Durchfahrtsverkehr über die Burg in die Stadt verhindert werden. Die Schleichwege sind bekannt und wurden trotz zahlreicher Kontrollen auch genutzt. Mit der Schrankenlösung erhofft sich die Stadt vor allem in diesen Bereichen eine Verkehrsberuhigung.

Wer zur Burg möchte, der kann ab sofort durch die Innenstadt über die Straße Hinterm Graben und Burgstraße am Friedhof vorbeifahren. Auf dieser Strecke kann man dann auch wieder zurückfahren. Mit dieser Neuregelung wird gewährleistet, dass tatsächlich nur noch der Anliegerverkehr durch die Stadt fährt. An der Grabenstraße werden die Autofahrer durch eine zusätzliche Beschilderung auf die neue Verkehrsführung hingewiesen.

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