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Neue Wasserversorgung für Traben-Trarbach

Kommunales : Hier werden 800 000 Euro im Monat verbaut

In der Verbandsgemeinde Trarben-Trarbach wird die Wasser-Versorgung neu strukturiert und saniert – ein Großprojekt.

(red)  Zwischen Bengel und Traben-Trarbach bemerken Passanten zurzeit eine Vielzahl von Baumaschinen und Baustellen. Der Grund: Die Verbandsgemeindewerke arbeiten an der Erneuerung und Modernisierung der Wasserversorgung in der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. Das teilen die Verbandsgemeindewerke mit.

Mehrere Einzelmaßnahmen sorgen insgesamt für die Neustrukturierung und Modernisierung der überörtlichen Trinkwasserversorgung in der Verbandsgemeinde.

Im Wasserschutzgebiet bei Bengel werden die drei bestehenden Brunnen saniert. Zusätzlich wurde ein vierter Brunnen mit einer Tiefe von rund 100 Meter  für die Wassergewinnung gebohrt. Von Bengel aus wird das Wasser mithilfe einer neuen Pumpstation in einen ebenfalls neuen Hochbehälter auf der Kröver Höhe gepumpt. Von hier kann das Wasser weiter nach Traben-Trarbach befördert werden.

Der über Traben-Trarbach liegende Hochbehälter Römerstraße wird nach den neuesten Anforderungen der Technik saniert. Damit das Wasser über die verschiedenen Strecken transportiert werden kann, sind mehrere Wasserleitungen mit einer Gesamtlänge von rund 18 Kilometer  zwischen den einzelnen Stationen erforderlich.

Im Rahmen der Projektplanung wurde eine Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel initiiert. So werden in der Wasserversorgung künftig Synergieeffekte geschaffen. Zudem wird eine Gasleitung von der Kläranlage Bengel nach Traben-Trarbach verlegt. Ein weiterer Schritt für eine zukunftsfähige Infrastruktur ist die Vorbereitung zur Glasfaserverlegung. Hierzu werden während der Baumaßnahme mehrere Kabelleerrohre mit verlegt, die künftig eine einfache Glasfaserverlegung ermöglichen.

Für das Großprojekt sind auf den Baustellen bis zu 28 Firmen tätig und verbauen zwischenzeitlich rund 800 000 Euro pro Monat. Das Gesamtprojekt umfasst eine Summe von rund 18 Millionen Euro  und ist eine vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Maßnahme.