Neuer Name für Hasborner Schule

Die "Grundschule am Eichenhain" in Hasborn feiert Namensverleihung. Pate ist ein kleiner Wald mit uralten und jungen Eichen direkt bei der Schule.

Hasborn. (ger) Von der Schulbücherei haben die Kinder der Grundschule Hasborn einen weiten Blick über die Hasborner Bauernhäuser bis nach Niederöfflingen und auch hinüber zum Solarpark.

Die 101 Grundschüler aus Hasborn, Greimerath, Plein, Niederöfflingen, Gipperath, Nieder- und Oberscheidweiler und ihre sieben Lehrkräfte genießen nicht nur diesen Blick. Gleich gegenüber der Schule liegt der Hasborner Eichenhain. Mit diesem verbindet die Schule seit zehn Jahren eine besondere Beziehung, die 2005 in eine offiziellen Wald-Patenschaft mündete, angebahnt von Förster Neygenfind.

"Bereits seit der Einweihung der Schule im Dezember 2000 integrieren wir den Wald zu allen Jahreszeiten mit in den Unterricht", erläutert Schulleiterin Gertrud Ehses. Besonders das 4. Schuljahr hat die Aufgabe, den Eichenhain zu pflegen, sich um die Eichen und vor allem die Neuanpflanzungen zu kümmern.

Gleichzeitig wird informiert, welche Bedeutung der Eichenhain für Hasborn hat. Vor gut 350 Jahren wurden die ältesten Bäume im Hasborner Eichenhain gepflanzt. Der Hain hat die Jahrhunderte überdauert und wurde 1938 mit seinen damals 77 Bäumen unter Naturschutz gestellt. Seit 2005 besteht die Patenschaft der Grundschule mit dem Eichenhain.

Weil die Kinder mit Begeisterung bei der Sache sind und der Hain bis auf den Schulhof reicht, entstand der Wunsch, die Schule mit dem Namen Eichenhain zu verbinden. Auch die Verbandsgemeinde Manderscheid als Schulträger hat dem Namen zugestimmt.

Zum zehnjährigen Bestehen der Grundschule am Samstag, 26. Juni, erfolgt die feierliche Namenstaufe im Rahmen eines Schulfestes. Dieses beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, um 11 Uhr findet auf dem Schulhof die Namensverleihung statt.

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