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Neuer Rundweg mit Blick auf Hoxeler Viadukt

Freizeit : Neuer Rundweg mit Blick auf Hoxeler Viadukt

Die „Ennisch Breck“ ist Hauptattraktion eines neuen Wanderweges in der Gemeinde Morbach.

Wie kommt man zum Eisenbahnviadukt bei Morscheid, der sogenannten Hoxeler Brücke oder „Ennisch Breck“? Seit wenigen Tagen geht das ganz einfach: Über die neue Viaduktschleife, die die Morbacher Touristinfo und die Ortsbezirke Hoxel und Morscheid -Riedenburg innerhalb von vier Monaten geplant und ausgeschildert haben.

Jetzt können Wanderer und Spaziergänger auf der rund fünf Kilometer langen Strecke mit einer Gehzeit von etwa 1,5 Stunden sowohl die Brücke von weitem betrachten als auch darunter herlaufen. 

Einige existierende Wege seien in die Streckenführung mit eingeflossen, sagt der Hoxeler Ortsvorsteher Marco Thees. Außerdem ist im Herrschenbachtal ein provisorischer Steg gebaut worden, der aber noch durch einen anderen mit Handlauf und umweltschonenden Schraubfundamenten ersetzt werden soll, sagt er. Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind und trotzdem das Viadukt sehen wollen, können im Ortsteil St. Kuno parken und einen barrierearmen 700 Meter langen Weg bis zur Schutzhütte am Saar-Hunsrück-Steig gehen. „Von dort hat man einen tollen Weitblick auf die Brücke“, sagt Thees. Vorgesehen sind auch Infotafeln, die Wanderer über die Jagd im Hunsrück informieren sollen.

Wie ist es zu der Viaduktschleife gekommen? Schon immer habe man mit dem Gedanken gespielt, die Brücke mehr in Wert zu setzen, sagt Thees. Aktueller Anlass waren die vielen Tagesausflügler in diesem Jahr, die in Hoxel oder Morscheid nach der Brücke gesucht haben.

Der Andrang auf dem Parkplatz beim Morscheider Sportplatz mit der anschließenden Suche war so groß, dass Thees und sein Morscheider Kollege Juppi Rech dies zum Anlass genommen haben, Kontakt zur Morbacher Tourist-Info aufzunehmen.

Bei Kerstin Thommes, im Sommer kommissarische Leiterin der Tourist-Info, haben sie damit offene Türen eingerannt, sagt sie. „Es gab unheimlich viele Anfragen, wie man zur Brücke kommt“, sagt sie. Die Kosten für die Rundschleife beziffert sie auf rund 4000 Euro, die aus dem Budget der Tourist-Info finanziert werden.