Neuer Treffpunkt für die Einwohner

Neuer Treffpunkt für die Einwohner

Ein neuer Treffpunkt für die Bürger aus Landscheid-Burg/Salm ist mit dem neuen Bürgerhaus entstanden. Viele kennen das Gebäude aus ihrer Kindheit, denn bis 1971 war es Volksschule. Insgesamt wurden 223 000 Euro in das Haus investiert.

Landscheid-Burg/Salm. Ein Treffpunkt für Senioren und Jugendliche soll das neue Bürgerhaus in Burg/Salm werden. Auch für Feiern und Versammlungen soll das Gebäude zur Verfügung stehen.
2005 ist die Idee entstanden, das Gebäude, das zehn Jahre leer stand, wieder zu nutzen. Ortsvorsteher Michael Comes: "Die Jugendlichen haben damals einen Brief an die Gemeinde geschrieben, weil sie einen Raum wollten, in dem sie sich treffen können. "Zuerst begann man mit vereinten Kräften das Gebäude zu räumen und den Boden rauszureißen. Aber bei den Bauarbeiten stellte sich damals nach und nach heraus, dass die Bausubstanz des Gebäudes sanierungsbedürftiger war als zunächst angenommen. Deshalb entschloss sich die Gemeinde, Zuschüsse über die Dorferneuerungsmaßnahmen zu beantragen und das Haus als Dorfgemeinschaftshaus herzurichten. 2009 gab es schließlich 72 200 Euro von der Dorferneuerung, und die Arbeiten konnten weitergehen.
Entstanden sind im Erdgeschoss ein rund zwanzig Quadratmeter großer Raum, der für Sitzungen oder kleinere Zusammenkünfte genutzt werden kann, ein kleines Zimmer und eine Küche. Im Obergeschoss ist ein 50 Quadratmeter großer Saal, der auch früher der große Schulsaal war. Dazu kommen noch zwei Toiletten mit Duschmöglichkeit. Besonders stolz sind Ortsvorsteher, Ortsbürgermeister und ehrenamtliche Helfer darüber, dass der Stil der alten Schule erhalten geblieben ist.
Ewald Heck, Ortsbürgermeister: "Sowohl von der Fassade her als auch innen sind die Räume charakteristisch als Schulgebäude erkennbar geblieben. "Im großen Schulsaal ist sogar noch der alte Schulschrank erhalten, den Reinhold Pauli und Peter Follmann in etlichen Arbeitsstunden restauriert haben."
Insgesamt sind von Ehrenamtlichen 1000 Arbeitsstunden erbracht worden. Zusätzlich kamen Spenden von Privatpersonen, Vereinen, dem RWE und aus der 800-Jahr-Feier.
In den kommenden zwei Jahren übernimmt der Heimat- und Freizeitverein des Ortes die Verwaltung des Gebäudes, also die Vermietung, und sieht nach dem Rechten. Die Abrechnungen gehen an die Gemeinde. chb

Mehr von Volksfreund