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Neues Kapitel in der Geschichte des Parkens

Neues Kapitel in der Geschichte des Parkens

Bernkastel-Kues. (cb) Für Ordnungsamtsleiter Josef Schmitz und Polizeichef Helmut Kaspar ist hohes Verkehrsaufkommen in der Stadt Bernkastel-Kues nichts Besonderes. Ein Bild wie am Sonntagnachmittag haben sie aber noch nicht gesehen.

Die Straße unterhalb der Gestademauer zwischen der Brücke und dem alten Moselbahnhof war zugeparkt. Hier gilt aber absolutes Halteverbot. Die Straße hat in diesem Bereich den Rang einer Bundesstraße. Sie wird nicht nur von Autos, sondern auch von Fußgängern und Radfahrern stark frequentiert. "Hier darf noch nicht einmal jemand aussteigen", erläutert Schmitz.

15 Knöllchen ( je 15 Euro) verteilte ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Schmitz vermutet den Nachahmeffekt. Ein Autofahrer parkt seinen Wagen, andere glauben, das sei erlaubt und tun es ihm nach. Schmitz: "Eigentlich hätten wir die Autos abschleppen müssen." Doch der Aufwand sei zu hoch gewesen.