Neujahrsempfang in der Moschee: Viele kommen zum ersten Mal

Neujahrsempfang in der Moschee: Viele kommen zum ersten Mal

Den Neujahrsempfang in der Wittlicher Moschee haben zahlreiche Gäste genutzt, um erstmals das Gotteshaus der Moslems zu besuchen. Bürgermeister Joachim Rodenkirch setzt auf die Rolle der Religion als Friedensstifter.

Wittlich. Das vergangene Jahr hat mit Attentaten und Terrorangriffen ein vermeintlich hässliches Bild des Islams geprägt. Mit friedlichen Mitteln setzt sich gegen dieses Image unter anderem die Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) ein. Sie lud in die Hamd-Moschee zum Neujahrsempfang ein.
Die hiesige AMJ-Gemeinde ist zwar dank ihres gesellschaftlichen Engagements wie dem Neujahrsputz nicht unbekannt, aber dennoch waren viele Gäste zum ersten Mal in der Moschee. Teil des Neujahrsempfangs war ein Rückblick auf 2015 in Form eines Videos, das alle wichtigen Ereignisse und Aktivitäten der AMJ zeigte. Dazu gehörten Aktionen, mit denen sich die Gemeinde in der Gesellschaft engagierte, interne Programme wie Wissen- und Sportwettbewerbe und Besuche des geistlichen Oberhaupts der AMJ-Gemeinde, des Kalifen Hadhrat Mirza Masroor Ahmad.
"Man muss die Religion als Friedensstifter nutzen", sagt der Wittlicher Bürgermeister Joachim Rodenkirch und lobte die AMJ für ihr Engagement in Wittlich.red

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