Nicht auf Pump

Zum Bericht "Sorge um den Jobmotor" (TV, 19. Dezember) meint dieser Leser:

Ich finde die Einlassungen der Kommunalpolitiker in hohem Maße peinlich. Bei ihnen ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Ist ihnen das kleine Einmaleins des Wirtschaftens so fremd? Sie müssen langsam feststellen, dass das goldene Kalb, welches sie jetzt, wo es schon marode ist, noch heftig umtanzen, seinen Geist aufgeben wird. Nichts geht auf Dauer auf Pump. Kurz, mit dem Hahn haben sie auf das falsche Pferd gesetzt. Sie sollten das langsam einsehen und nicht versuchen, einen Sterbenden zu reanimieren. Es gibt genug Aufgaben vor Ort, für den sich der Schweiß des Edlen lohnt. Wer die Stellungnahmen in der Zeitung liest, muss sich die Haare raufen. Das Peinliche wird noch erhöht durch die Einlassungen zum Hochmoselü bergang und den Folgebauwerken. Lieber Gott, schütze den Hunsrück vor den Dilettanten.

Jörg Stein, Lötzbeuren

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