Nicht nur der Dreck ist weg

Freiwillige haben beim jährlichen "Dreck-weg-Tag" der Gemeinde Kleinich für Ordnung entlang von Straßen und Wegen gesorgt sowie in den Grünanlagen und Gemeindehäusern der acht Dörfern.

Kleinich. (urs) Der Andrang war erwartungsgemäß groß. Mehr als 100 Personen haben sich beim "Dreck-weg-Tag" der Gemeinde Kleinich am Samstag nützlich gemacht. Sie durchkämmten Feld und Flur auf der Suche nach Unrat, durchforsteten Grünanlagen oder betätigen sich als Pflasterer. "Es ist schon erstaunlich, dass die Leute sich immer wieder dafür Zeit nehmen", lobte Ortsbürgermeister Burkhard Born das Engagement.

Bürger helfen freiwillig und unentgeltlich



Denn nicht nur im Hauptort selbst haben am Samstag pünktlich ab 8.30 Uhr viele Hände mit angepackt. Auch in allen anderen Ortsbezirken der Großgemeinde schufteten Bürger freiwillig und unentgeltlich. Insgesamt seien in den Dörfern Oberkleinich, Thalkleinich, Fronhofen, Emmeroth, Pilmeroth, Götzeroth und Ilsbach wie jedes Jahr 100 bis 120 Personen im Einsatz gewesen, schätzt Born.

Allerdings sammelten sie nicht nur Müll ein, sondern machten sich etwa auch daran, an der Hirtenfeldhalle eine kleine Parkanlage zu schaffen. Im Wäldchen zwischen der Ortseinfahrt aus Richtung Wederath und der Grillhütte an der Sporthalle hatte sich Wildwuchs breit gemacht. Nach dem Ausdünnen des Baum- und Heckenbestandes soll dort demnächst ein schmaler Pfad durch die Anlage führen. Aber auch an der Grillhütte selbst wird sich einiges tun. Das Dach der Hütte wird vorgezogen und um leicht auf- und abbaubare flexible Außenwände ergänzt.

Andere Helfergruppen setzten die alte Elektromühle in Fronhofen in Gang oder widmeten sich der Grundreinigung ihrer Gemeindehäuser. Das Einsammeln des Mülls übernahm wieder die Jugendfeuerwehr. Der "Lohn" der Helfer war ein Mittagessen in den einzelnen Dörfern.

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