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Nicht verkork(s)t: Loriot-Wein wird augezeichnet

Nicht verkork(s)t: Loriot-Wein wird augezeichnet

Jetzt ist es amtlich: Die Loriot-Weine sind nicht verkork(s)t! Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hat den Loriot-Wein "Spätlese" (Foto), Jahrgang 2015, mit der Goldenen Kammerpreismünze ausgezeichnet. Diese Prämierung erhalten nur Weine, die bei einer Blindverkostung - ohne Kenntnis der Namen des Weingutes und der Lage - eine besondere Qualität nachweisen.

Eine Sonderedition mit 3500 Flaschen ist jetzt im Handel erhältlich.
"Spätlese" ist einer von vier Loriot-Weinen, die vom (fiktiven) Weingut Pahlgruber und Söhne seit einem Jahr angeboten werden. Dahinter verbirgt sich das Weingut Cusanus-Hofgut vom DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich, einer Werkstatt für behinderte Menschen. Die Idee, die Loriot-Weine aus dem Kultsketch "Vertreterbesuch" tatsächlich anzubieten, stammt vom Bremer Roten Kreuz (der TV berichtete).
Erlöse gehen an Rotes Kreuz


Seit November 2013 sind die Oberföhringer Vogelspinne, das Hupfheimer Jungferngärtchen, der Klöbener Krötenpfuhl und - zum 90. Geburtstag von Loriot - die Spätlese erhältlich. Die Erlöse kommen der ehrenamtlichen Arbeit des Bremer Roten Kreuzes und des hiesigen DRK-Sozialwerks zugute.
Für Volker Emmrich, Leiter des Cusanus-Hofguts, kommt die Auszeichnung für die Loriot "Spätlese" überraschend: "Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein Wein, den es erst drei Jahre zu kaufen gibt, bereits zum zweiten Mal mit der höchsten Qualitätsauszeichnung geehrt wird. Das macht uns Mut, im nächsten Jahr alle vier Loriot-Weine bewerten zu lassen. " red/cb