Noch mehr Flair im Dorf

Die Gemeindescheune ist eigentlich nur für die örtlichen Vereine in Breit gedacht, die hier Material unterstellen können. Doch das dunkelgrüne Portal der des neuen Kleinods strahlt wieder ein Stück Flair mehr in dem kleinen Dorf aus. 30 Helfer waren seit Frühjahr verganegnen Jahres im Einsatz.

Breit. (doth) "Unsere Vereine hatten immer das Problem, ihre Sachen unterzubringen", erklärt Ortsbürgermeister Günter Klassen die Ausgangslage. Insgesamt 26 000 Euro wurden investiert. "Die Stunden der 30 Helfer haben wir gar nicht gezählt", stellt Klassen bei der Einweihungsfeier fest, zu der der ganze Ort eingeladen war. Trockenlegungsarbeiten, die Pflasterung vor der Scheune, der Verputz innen, die Elektroinstallation und einiges mehr konnte man selbst machen. Viele Samstage wurden dafür geopfert. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?

Das Projekt war dem Land so wichtig, dass aus dem Dorferneuerungsprogramm 8500 Euro locker gemacht wurden. Die Jagdgenossenschaft legte nochmal 5500 Euro drauf. Für den den Haushalt der Gemeinde bleiben noch 11 900 Euro.

Es ging bei der Renovierung vor allem auch um die Aufwertung des Ortsbildes, darin sind sich alle Breiter Bürger einig, zumal die Scheune in unmittelbarer Nähe des Wahrzeichens von Breit, der Kapelle, steht und an ein historisch authentisch renoviertes Bauernhaus grenzt.

"Es ist wieder ein Stück mehr Flair für den Ort", sagt auch der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Thalfang, Christoph Knippel. Er bewundere die Hilfsbereitschaft in dem kleinen Ort und gratulierte dem Dorf zu dem neuen Kleinod. Einen "Hintergedanken" haben Ortsbürgermeister Klassen und sein Rat doch noch mit der Aktion: Vielleicht entschließt sich ja der eine oder andere Hausbesitzer sein Anwesen "historisch korrekt" dem neuen Flair anzupassen. Dann würde das Dorf "ganz Breit" strahlen.