Meinung : Eine Zahl, die Hoffnung macht

Zumindest im ländlichen Raum ist die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten gesichert, wie sich am Beispiel des Wittlicher Gesundheitsamtes zeigt. Selbst bei einem Inzidenzwert von 100 können dort mit Unterstützung der Bundeswehr die Kontakte noch nachverfolgt werden.

Das ist doppelt so hoch wie die bundesweit geltende Belastungsobergrenze von 50, deren Überschreitung die Begründung für den derzeit gültigen harten Lockdown ist. Und unter dem leiden viele Menschen und Berufsbranchen. Dieses Beispiel macht durchaus Hoffnung, dass die Krise sich in absehbarer Zeit selbst bei höheren Inzidenzwerten bewältigen lassen sollte. Das bedeutet aber nicht, dass kein ehrenamtliches Engagement mehr gefragt ist. Im Gegenteil: Ältere Menschen brauchen Unterstützung beim Aufsuchen der Impfzentren und auch in den Corona-Teststationen sind freiwillige Helfer gefragt. Wer also Zeit übrig hat, sollte sich bei den zuständigen Stellen melden. Umso schneller kann dann wieder Normalität einkehren.      hp.linz@volksfreund.de