Nudelsieb siegt vor Lampenschirm

HUNDHEIM. Die Hundheimer Narren brachten bei ihrer Kappensitzung den Saal zum Beben. Sie zogen bei der Hundheimer Kappensitzung das Publikum mit Tänzen, Büttenreden und Wettbewerben in ihren Bann.

 Das Hundheimer Männerballett strapazierte mit der Nummer "Die Biene Maja" die Lachmuskeln des Publikums.Foto: Mona Schommer

Das Hundheimer Männerballett strapazierte mit der Nummer "Die Biene Maja" die Lachmuskeln des Publikums.Foto: Mona Schommer

Nachdemes im vergangenen Jahr keine "große" Sitzung in Hundheim gegebenhatte, waren Zuschauer und Akteure in diesem Jahr noch eifrigerals sonst bei der Sache. Die mittlere und die große Garde zeigtenmoderne Märsche und Showtänze, das Männerballett beeindruckte mitder "Biene Maja" und die Möhnen mit ihrem "Hexentanz" samtaufwändigen Kostümen und flotten Tänzen. Erstmals zeigte auch derElferrat sein tänzerisches Können und brachte den Saal zum Beben. Nachdem Thea Butzen das Publikum in die Geheimnisse des Männer-Tüvs eingeführt hatte, wurde im Vortrag "Ohne sie gäbe es kein Leben" der Elferrat auf die Schippe genommen. "Mariechen und Annelie" ließen dagegen kein gutes Haar an ihren Männern. Bei Werner Pfeiffers gekonnter Darstellung der Nymphomanin Annelie, die ihrer Klatschfreundin Mariechen (Nicole Schommer) von ihrem Leid berichtet, blieb kein Auge trocken. Später besangen die "Dorfglöckchen" den Dorfklatsch. Auch ein Vortrag aus der Hundheimer Kinderkappensitzung war mit dem Sketch "Kasimir entdeckt die Liebe" vertreten.

Mit zwei Wettbewerben steuerte die Kappensitzung auf das Finale zu. Zunächst wurde das Publikum zur Wahl der "Miss Hut 2003" aufgerufen. Dabei waren dem Einfallsreichtum der Hutmodels keine Grenzen gesetzt.

Schließlich gewann das Modell "Exquisit" - ein Nudelsieb - in harter Konkurrenz mit dem Modell "Lampenschirm". In der Playbackshow "Hundheim sucht den Superstar" ging es schließlich dem Elferrat an den Kragen. Annette Adams Verführungskünste entluden sich beim wehrlosen Elferrat. Sie wollte eben "keine Schokolade, sondern lieber einen Mann".