Nullrunde für die Bürger

BERGLICHT. (urs) Wer denkt, dass sich in Berglicht nur mehr alles ums neue Gemeindehaus dreht, der irrt. In der Windkraft-Gemeinde wird sich auch in Sachen Bodenordnung etwas tun.

Der Gemeinderat Berglicht hat sich entschieden. Das Verfahren einer beschleunigten Zusammenlegung wird eingeleitet. Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Mosel hatten dieses kürzlich dem Rat wie auch Eigentümern und Interessenten vorgestellt. Die zusätzlich angebotenen Einzelgespräche nahmen laut Ortsbürgermeister Gerhard Oberweis neun Bürger in Anspruch. Nur einer davon habe sich letztlich gegen das Verfahren entschieden. Daher hat der Rat nun im Beisein von etwa 15 Bürgern sein Einverständnis für die Bodenordnung gegeben. Angespornt dazu hatte vor allem die Aussicht auf eine noch bis Ende des Jahres gewährte 90-prozentige Förderung. In Berglicht müssen die Bürger zudem selbst die verbleibenden zehn Prozent nicht fürchten. Denn die Gemeinde wird nicht nur den für die eigenen Flächen anfallenden Eigenanteil übernehmen, sondern auch die zehn Prozent der Privatleute. Dieses Geld werde aus der Sonderrücklage Wegenutzung Windkraft bezahlt, so Oberweis. Unabhängig davon ging es natürlich auch in dieser Sitzung wieder um das im Bau befindliche Gemeindehaus. So hat das Gremium nicht nur die Benutzerordnung für das Haus beschlossen, sondern sich auch auf die Höhe der Gebühren und auf den Entwurf eines Benutzungsvertrages geeinigt.

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