Öllache als Ursache?

BÖRFINK/MALBORN. (iro) Das dreieinhalbjährige Mädchen, das am Samstagabend schwerste Verletzungen bei einem Unfall auf der Landesstraße 165 erlitt, ist nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Die ein Jahr alte Schwester überlebte den Unfall nicht.

Wie bereits berichtet, ereignete sich der Unfall am Samstagabend gegen 19.50 Uhr auf der L 165 zwischen Abentheuer und Hermeskeil in der Nähe von Börfink. Eine 27-jährige Frau aus Malborn, die in Richtung Hermeskeil unterwegs war, kam in einer Rechtskurve ins Schleudern. Das Fahrzeug rutschte eine Böschung hinunter, stieß gegen eine Baumgruppe und blieb auf der Seite liegen. Für die Einjährige kam jede Hilfe zu spät. Der Rettungshubschrauber flog die schwer verletzte Schwester in die Uni-Klinik nach Homburg. Nach Polizeiangaben befindet sich das Kind nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Die Mutter erlitt einen schweren Schock und äußere Verletzungen. Sie wird im Krankenhaus Birkenfeld behandelt. Auch bei ihr bestehe keine Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt wegen der Unfallursache und hat ein Sachverständigenbüro eingeschaltet. In der fraglichen Kurve befand sich eine Öllache. Ob sie ursächlich für den Unfall war, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest. Ein PKW-Fahrer sei kurz zuvor dort über einen Stein gefahren, dabei sei die Ölwanne aufgerissen. In Malborn nimmt man Anteil an dem schweren Unfall. "Das ist furchtbar", äußert die Ortsbürgermeisterin Gabriele Neurohr ihr Mitgefühl für die Familie. "Wir können nur das Beste für Mutter und Kind hoffen." Erfreulich sei, dass die Mutter und das überlebende Kind nicht mehr in Lebensgefahr seien.