Orang-utanisch-irische Musik

HUNOLSTEIN. Die kleinen "Orang-Utans" des Orchesters "Dodo-Club" unter dem Dirigat von Peter Mohrs begeisterten bei ihren Auftritten in der Walholzkirche in Hunolstein und in der Synagoge Wittlich mit der Musikgeschichte "Dodo in Irland", die von Sprecherin Heidi Müllen einfühlsam und lebendig vorgetragen wurde.

Nach dem Motto "Kommt, wir wollen musizieren" taten es die kleinen Musiker, die sich nach dem Orang-Utan Dodo aus einem Kinderbuch benannt haben, ihren "irischen Kollegen" gleich, als sie musikalisch zur grünen Insel Irland reisten. Das Publikum nahmen sie mit auf eine fantastische musikalische Reise, prall gefüllt mit "orang-utanisch-irischer Musikmischung. Und was war mit den Bananen, die da bereitlagen? Die benutzten die Urwald-Bewohner, als der kleine Affe Dodo anfing, auf seiner einst im Urwald gefundenen Geige zu üben. Doch das ist ganz lange her. Längst sind bei den jungen "Dodos" unter Anleitung ihres Geigenlehrers "Oberaffe" Mohrs und dank fleißigen Übens wohlklingende Töne zu hören. Das Resultat ihres Könnens im gemeinsamen Orchester-Zusammenspiel demonstrierten die Mädchen und Jungen mit der Musikgeschichte "Dodo in Irland". Geschrieben und komponiert hat sie Peter Mohrs, dem Frank Wilhelmi, Leiter der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Dank und Lob zollte. Sprecherin Heidi Müllen verstand es, lebendig und einfühlsam die Zuhörer in den Bann der heiteren und lehrreichen Geschichte zu ziehen, die Dodo und seinen Onkel Darwin nach Irland bringt. Dort lernt der kleine Orang-Utan die wunderbare irische Musik mit seinen irischen Freunden kennen und spielen (der TV berichtete). Den Streichern, Blockflötisten und Schlagwerkern im Alter von neun bis 13 Jahren machte das gemeinsame Musizieren sichtlich Spaß. Mit Konzentration und großer Spielfreude waren sie ganz bei der Sache und ließen eindrucksvoll erklingen, was Dodo in der Geschichte meinte, wenn er von der "schönsten Musik, die ich je gespielt habe" sprach. In beschwingten fetzigen oder auch gefühlvollen Musikstücken gelang es den Nachwuchsmusikern, musikalisch-irische Pub-Stimmung zu verbreiten. Land und Leute begeistern Dodo in der gespielten Geschichte. Das Geigenspielen macht mit Geigerin (und Lehrerin) Eileen und der Kinder-Folkgruppe "Käpt'n Dodo und seine schlauen Füchse" noch mehr Spaß. Und Mohrs' junge Musiker spielten, als seien sie selbst nach Irland gereist. Auf jeden Fall müssen sie sich hinter Mister Dodo McOrang, dem schnellsten Irisch-Folk-Geiger des Urwalds, nicht verstecken. Und als auch Onkel Darwin mit seinem neuen Cello mitspielte, waren alle glücklich. "Das erste eigene Konzert, so junge Musiker und solch toll spielende Dodos - die Leute waren begeistert" - nicht nur im Irland der gespielten Geschichte, sondern auch in der Walholzkirche und der Synagoge. Die Melodien gingen zu Herzen und ins Blut. Und wie "Dodo in Irland", so spielten auch die menschlichen Dodos für alle netten Leute auf der großen Welt - und auch für die nicht so netten, vielleicht würde es ja was nutzen. Mohrs dankte seinen jüngsten Schülern, für die es nach dreijähriger Dodo-Club-Zeit auch ein Abschiedskonzert war. Aber weitere kleine Nachwuchs-Dodos stehen schon mit ihrer Geige bereit - und von ihnen gibt es sicherlich demnächst auch einiges zu hören.