1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Ortsbezirk Morbach plant mobilen Imbisswagen für den Ortelsbruch

Freizeit : Ein Obststand für den Ortelsbruch?

Der Vorschlag, in dem Morbacher Naherholungsgebiet einen Imbisswagen zu installieren, ist ein Wunsch, der an den Ortsbeirat herangetragen wurden. Wir haben uns vor Ort umgehört was sich die Menschen wünschen.

Ein Imbisswagen für den Ortelsbruch – das wünschen sich Bürger für das Naherholunsgebiet in Morbach. Der Ortsbeirat nahm diesen Vorschlag auf, als es darum ging, die Investitionen für das kommende Jahr im Ortsbezirk festzulegen. Aber statt das Projekt in Form eines feststehenden Imbisses in die Prioritätenliste für die Investitionen im Jahr 2022 aufzunehmen, will der Rat zeitnah handeln und die Nachfrage mit einem mobilen Imbisswagen ausloten. Auf die Erfahrungen daraus könnte man dann die Installation eines festen Stands überlegen und aufbauen.

Wir haben uns im Ortelsbruch umgehört, welches Angebot sich die Menschen dort wünschen.

Ingrid Mauell (70) aus Berglicht sagt: „Am Ortelsbruch reizt mich eigentlich, dass die Natur hier so ist wie sie ist. Deshalb finde ich, dass dieses Projekt keine zu großen Ausmaße annehmen sollte. Ein kleinerer Imbissstand kann aber gerade für Kinder etwas Schönes sein. Es sollte dabei nicht nur das Standard-Angebot wie Currywurst und Pommes angeboten werden, sondern auch auf die Gesundheit geachtet werden. Deshalb wären beispielsweise Obst oder Müsliriegel perfekt, um den kleineren Kindern eine gesunde Ernährung nahezubringen.“

Karina Keller (23) aus Idar-Oberstein sagt, dass sie einen Imbissstand auf jeden Fall gut finden würde. „Er wäre für mich zwar kein Grund, um extra hierher zu kommen, aber definitiv ein großer Pluspunkt für den Ortelsbruch. Würstchen, Pommes und Softgetränke gehen eigentlich immer. Gerade für heiße Sommertage wären aber auch kühle Früchteshakes oder kaltes Eis ganz angenehm.“

Der 44-jährige Sascha Fett aus Rhaunen sagt: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen – so wie dieses Sprichwort sehe ich das auch. Dafür ist es aber ganz wichtig, dass auch gesunde Sachen wie Obst oder Fruchtsäfte angeboten werden. Oft sehe ich auf Wanderwegen, dass nirgends mehr Essens- oder Getränkestände zu finden sind. Das fehlt einem einfach, ähnlich wie heutzutage eine Kneipe im Dorf. Es sollte einfach was für die Bürger getan werden.“

Die Morbacherin Hanne Felten (68) sagt: „Ich sehe das Ganze etwas kritisch. Normalerweise ist im Ortelsbruch nur stoßweise Betrieb und bei schlechtem Wetter ist hier sowieso nichts mehr los. Auch ist man hier im Ortelsbruch ziemlich abgelegen von den großen Menschenansammlungen. Ich wäre mir also unsicher, ob sich so ein Imbissstand lohnen würde. Wenn, dann wäre es sinnvoll am Wochenende den Stand zu öffnen. Für mich persönlich wäre ein Imbiss eher nicht relevant. Ein kleiner Getränkeautomat für den warmen Sommer würde für mich schon ausreichen.“

Julia Kloster (27) aus Bischofsdhron meint: „Wieso nicht? Meine Kinder freuen sich immer über etwas zu essen. Das Angebot sollte aber abwechslungsreich und offen sein. Dabei gehören Pommes genauso dazu wie Obst. Ich fände die Idee also auf jeden Fall sinnvoll.“