"Packen wir es an"

WEIPERATH. Den Weiperathern wurde bei einer Bürgerversammlung der aktuelle Stand der Planungen um den Neubau des Feuerwehrhauses vorgestellt. Die Veranstaltung hätte besser besucht sein können.

Vor rund zwei Jahren fanden sich zuletzt die Weiperather Bürger zum Thema "Neubau Feuerwehrhaus" zusammen. Seitdem hat sich viel getan: Die Planungen für den Bau sind abgeschlossen, die Baugenehmigung wurde bereits erteilt und am 25. Oktober soll es losgehen. Abzuwarten ist nur noch die eine oder andere Zusage über finanzielle Zuschüsse. "Effektive Kosten können wir noch nicht voraussagen", sagt Ortsvorsteher Willi Feilen. Die geplante Eigenleistung werde die geplanten Baukosten um einiges verringern. Mindestens 20 Prozent erwartet der Ortsbeirat an Eigenleistung von seinen Bürgern. "Dies dürfte aber überhaupt kein Problem sein, Weiperath ist in Sachen Eigenleistung schließlich geübt", sagt Feilen mit einem Schmunzeln. Das neue Feuerwehrhaus wird neben dem Holzmuseum in Weiperath errichtet und soll ein multifunktionales Gebäude werden. Zum einen wird eine Garage Unterstand für das Feuerwehrauto bieten und ein Raum im Dachgeschoss wird für die Jugendfeuerwehr reserviert sein. Außerdem wird ein großer Lager- und Arbeitsbereich dem benachbarten Holzmuseum als zusätzliche Räumlichkeit zur Verfügung stehen. Dann fehlt nur noch der neue eigene Jugendraum: 34,5 Quadratmeter im Erdgeschoss werden der Weiperather Jugend als neuer Treffpunkt dienen. Die Gestaltung, Einrichtung und Organisation des Jugendraums wollen die Jugendlichen weitgehend selbst übernehmen. "Ein Fernseher, ein DVD-Player und eine Musikanlage sollten schon rein", sagt Markus Gauer, einer der vier Jugendlichen die zur Bürgerversammlung kamen. Natürlich soll auch mindestens eine gemütliche Couch zum Bleiben im Jugendraum einladen, meint Johannes Steinmetz. Genauere Vorstellungen haben die jungen Weiperather noch nicht, werden sich aber zu gegebener Zeit Gedanken darüber machen. Dann werden sie sich auch mit dem Ortsbeirat zusammensetzen und ihren neuen Jugendraum organisieren. Ende 2007 soll der Rohbau stehen - wenn die Eigenleistung stimmt. Mit Zuversicht sagte Feilen zum Schluss der Versammlung: "Packen wir es an."