Pessach, Seder und Sephardim

WITTLICH/TRIER. (red) Am 14. November 2006 startet die Vorlesungsreihe "Begegnung mit dem Judentum", die das Wittlicher Emil-Frank-Institut in Kooperation mit der Theologischen Fakultät Trier veranstaltet.

Insgesamt sieben Vorlesungen geben aus unterschiedlicher Perspektive an mehreren Dienstagabenden einen Einblick in das Judentum: jeweils um 18.15 Uhr, an der Universität Trier, Gebäude E, im Hörsaal 10. Für die Vorlesungsreihe konnte das Emil-Frank-Institut namhafte Fachleute aus Deutschland, Israel und Frankreich gewinnen. Den Auftakt bildet der Vortrag "Leo Baeck: Eine jüdische Theologie der Moderne" von Rabbiner Dr. Walter Homolka, der als Rektor des Abraham Geiger Kollegs erst kürzlich durch die erste Rabbiner-Ordination im Nachkriegsdeutschland in den Medien stark in Erscheinung getreten ist. Zu den Referenten zählen außerdem namhafte Historiker wie der Trierer Uni-Professor Dr. Alfred Haverkamp sowie Dr. Sarah Sonneborn aus Israel, die Trierer Theologen Professor Dr. Andreas Heinz und Professor Dr. Walter A. Euler. Ebenso halten der französische Militärrabbiner Gérald Rosenfeld und Dr. Marianne Bühler, Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Trier, einen Vortrag. Ins Leben gerufen wurde die Vorlesungsreihe vom bischöflichen Beauftragten für den christlich-jüdischen Dialog im Bistum Trier, Professor. Dr. Reinhold Bohlen, der zugleich Rektor der gastgebenden Theologischen Fakultät Trier ist und das Emil-Frank-Institut in Wittlich leitet. "Mit dieser Ringvorlesung will sich das Emil-Frank-Institut wieder einmal unmittelbar in die Hochschulen einbringen", so Bohlen. "Auf diese Weise bieten wir zugleich der Öffentlichkeit die Möglichkeit, dem Judentum zu begegnen."