Piesporter Forst bringt Überschuss, Spielplatz bekommt Klettergerüst
Piesport · Gute Nachrichten: Für das vergangene und das laufende Jahr erwartet Piesport satte Überschüsse aus dem Forst. Außerdem positiv: Mit dem Spielplatz am Heinrich-Schmitt-Platz geht es voran. Dort soll ein neues Klettergerüst montiert werden.
Piesport. Der Gemeindewald lässt in Piesport die Kassen klingeln. Für 2013 wird ein Überschuss erwartet, der die erwarteten gut 15 000 Euro mehr als erfüllt. "Der Betrag ist auf jeden Fall da", versichert Oliver Maximini, Leiter des Forstreviers Piesport. Das genaue Ergebnis werde aber erst in einigen Wochen feststehen. Der für das laufende Jahr von ihm erarbeitete Forstwirtschaftsplan geht von einem Plus von knapp 20 000 Euro aus. Sie resultieren aus 227 000 Euro aus dem Verkauf von insgesamt etwa 3600 Festmetern Holz abzüglich aller Kosten wie Unterlohn für den geplanten Holzeinschlag. Gefällt werden sollen vorwiegend Buchen. Mit einem geplanten Anteil von 1100 Festmetern Holz machen sie den dicksten Brocken aus. Außerdem ist geplant, 800 Festmeter Douglasienholz einzuschlagen sowie 750 Festmeter Fichtenholz und 700 Festmeter Eichenholz. Lärche und Kiefer oder auch andere Baumarten machen mit insgesamt etwa 300 Festmetern einen geringen Anteil aus.
Besseren Zeiten sieht der Spielplatz am Heinrich-Schmitt-Platz entgegen. Vorangebracht von einer Unterschriftenaktion von Bürgern soll er attraktiver werden. Ein größeres Spielgerät ist bereits bestellt, das der Gemeinde für einen Sonderpreis - 8999 Euro statt 11 500 Euro - angeboten wurde. Bezahlt werden soll laut Ortsbürgermeister Karl Heinz Knodt aus Überschüssen aus dem jährlichen Kelterfest und der Beteiligung am Bernkasteler Weinfest. Knapp 8300 Euro stünden daraus zur Verfügung.
Auf Unmut stößt im Ort, dass ein Unternehmen, das auf Gemeindeland Kies fördert, dies teils auch auf nicht dafür genehmigten Flächen getan hat. "Das ist ja eine Dreistigkeit", kommentiert Knodt. Nach eingehender Debatte entschied sich der Ortsgemeinderat aber dennoch, den Abbau rückwirkend zu genehmigen. urs