Pläne aus dem Saarland in der Kritik

Pläne aus dem Saarland in der Kritik

Hunsrückbahn-Befürworter wehren sich gegen Meldungen der Leiterin der Tourist-Info in St. Wendel und befürchten eine Demontage der Gleise.

Hermeskeil/Thalfang Der zweite Vorsitzende der Interessengemeinschaft Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald, Patrick Pandel, wehrt sich gegen Äußerungen aus dem Saarland. Demnach suggerieren Meldungen der letzten Woche "auf verschiedenen Kanälen das Aus für die Radwegpläne der IG Nationalparkbahn und beschreiben sogar den Baubeginn des Radweges auf der Schienentrasse". Pandel nimmt Bezug auf Äußerungen der Leiterin der Tourist-Info St. Wendel, Martina Scheer, im Online-Medium <%LINK auto="true" href="http://www.wndn.de" text="www.wndn.de" class="more"%> Demnach sei eine parallele Nutzung der Bahntrasse der Hunsrückbahn durch Rad und Bahnverkehr unrealistisch. Das würden Kosten von 12 Millionen Euro verursachen. Pandel sieht das anders, wie er dem TV mitteilt: "Das mag vielleicht für die Reaktivierung nach dem S-Bahn-Standard zutreffen. Für die angestrebte Reaktivierung als Ausflugsbahn würden für den saarländischen Teil Kosten von etwa zwei Millionen Euro entstehen."
Im Radwegplan der IG Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald sei erkennbar, wie ein Radweg neben die Bahnstrecke passe und damit sogar Kosten reduziet werden könnten, wenn bereits vorhandene Feld- und Wirtschaftswege neben der Bahntrasse mit einbezogen werden. Politik und Bürger setzen sich seit längerem dafür ein, die vor Jahren stillgelegte Eisenbahnlinie zwischen Nationalpark und dem Saarland, zu reaktivieren. Sie führt auch durch Morbach und Thalfang. Die IG lädt alle Interessierten zu einem vor-Ort-Termin am 18. November,10 Uhr, ein.
Treffpunkt ist der Bahnübergang Türkismühle (Saarbrücker Straße). Von dort aus geht es über die Strecke in Richtung Nonnweiler.

Mehr von Volksfreund