Politik

Zur Kandidatur von Peter Bleser als CDU-Direktkandidat und zur Affäre Mauss kam diese Zuschrift:

Es scheint ja nur noch Formsache zu sein, dass Peter Bleser ein weiteres Mal zum Direktkandidaten des Wahlkreises Mosel/Rhein-Hunsrück nominiert wird. Um Schaden von der CDU insgesamt abzuwenden, sollte der Wahlkreiskandidat Bleser trotzdem auf eine weitere Kandidatur zum Deutschen Bundestag verzichten. Die politischen Gegner der CDU lachen sich doch ins Fäustchen, wenn Bleser wieder kandidiert. Besseres Wahlkampffutter kann man doch nicht liefern. Die Spendenaffäre in Sachen Mauss ist noch nicht ausgestanden und nicht aufgearbeitet, und es ist noch ungewiss, was alles ans Tageslicht kommt. Für mich ist völlig unverständlich wie man solch hohe Spendensummen angeblich über- oder nicht sehen kann. Und gerade wegen der Vorgeschichte der Spendenskandale der Vergangenheit hätte jeder Beleg, insbesondere mit hohen Beträgen genauestens geprüft werden müssen. Sollte auf den Belegen tatsächlich Nolilane, Mauss oder Nelson gestanden haben, hätte dies auffallen müssen. Diese Namen sind und waren jedem verantwortlichen Kommunalpolitiker im Kreis Cochem-Zell bekannt. Es mag sein, dass Bleser während seiner langjährigen Amtszeit im Deutschen Bundestag Verdienste, insbesondere für seinen Heimatkreis Cochem-Zell, erworben hat. Dies rechtfertigt aber nicht, ein weiteres Mal mit aller Macht an der Kandidatur zum Deutschen Bundestag festzuhalten. Zum Schaden für die CDU. Für mich stellt sich auch die Frage, wer ist B-Kandidat, sollte es tatsächlich zu einer saftigen Strafzahlung an die Bundestagsverwaltung kommen und Bleser doch Konsequenzen ziehen müssen? Hans-Peter Färber, Lahr