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Politisch verfolgte Wittlicher stehen im Fokus

Wittlich. Der Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar stellt in Wittlich diesmal politisch Verfolgte in den Mittelpunkt. In der Synagoge spricht Franz-Josef Schmit über zwei Wittlicher, Dr. Kurt Ermann und Georg Basten.

Wittlich. Wie schon seit etlichen Jahren richten das Emil-Frank-Institut, der Arbeitskreis Jüdische Gemeinde Wittlich und das Kulturamt der Stadt Wittlich den bundesweiten Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, in Wittlich gemeinsam aus und stellen eine Opfergruppe des nationalsozialistischen Terrorregimes ins Zentrum des Gedenkens.
In diesem Jahr stehen im Fokus der Veranstaltung politisch Verfolgte aus Rheinland-Pfalz, vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten.
Franz-Josef Schmit vom Arbeitskreis wird über zwei Wittlicher berichten: Dr. Kurt Ermann, Jude und Sozialdemokrat, und den früheren Vorsitzenden der Wittlicher KPD, Georg Basten. Das Hauptreferat hält der ehemalige Richter und stellvertretende Vorsitzende von "Mahnmal Koblenz", Joachim Hennig, der in den vergangenen Jahren umfassend über politisch Verfolgte geforscht und publiziert hat.
Zuvor, um 18 Uhr, beginnt in der Kirche St. Paul in Wittlich-Wengerohr ein ökumenischer Gottesdienst zum Holocaust-Hedenktag. Die Vortragsveranstaltung beginnt am Freitag, 27. Januar um 19.30 Uhr, in der Synagoge in Wittlich. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an die Adresse info@kulturamt.wittlich.de oder 06571/17 1350. red