"Polizei muss Römerstraße überwachen"

Die FDP-Stadtratsfraktion sieht wegen der widerrechtlichen Befahrung der "Alten Römerstraße" in Traben Handlungsbedarf und fordert unter anderem Polizeikontrollen.

Traben-Trarbach. (sim) "Wir teilen die Sorge der Anwohner und gehen nicht konform mit der Aussage von Stadtbürgermeisterin Pönnighaus, dass eine Lösung erst bei der Realisierung des Neubaugebietes Königsberg gefunden werden muss", heißt es in einer Stellungnahme der Traben-Trarbacher FDP-Vorsitzenden Monika Boor-Caspari zum TV-Artikel "Autofahrer in die Schranken weisen" vom 20. April.

Die FDP-Stadtratsfraktion habe im April 2006 eine Beratung über eine Sperre im oberen Bereich der "Alten Römerstraße" beantragt. Dabei sei, so Monika Boor-Caspari, festgestellt worden, dass dies nicht möglich sei. Grund: Eine landwirtschaftliche Nutzung müsse auch vom Gewerbegebiet her möglich bleiben.

FDP-Vorsitzende Boor: "Wir sehen Handlungsbedarf, wohl wissend, dass den verschiedensten Interessen, zum Beispiel der Winzer, der Gewerbetreibenden und ihrer Mitarbeiter, Fußgänger und Radfahrer Rechnung getragen werden muss." Da die "Alte Römerstraße" nur für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben sei, seien andere Nutzungen als auch die stark überhöhte Geschwindigkeit von vielen Autofahrern in der Bergstraße und der Römerstraße eindeutig nicht erlaubt. Es bedürfe dringend einer stärkeren polizeilichen Überwachung zur Sicherheit der Anwohner, spielender Kinder und Gäste der Stadt.