Potenzial im Vierherrenwald

Die Anstalt öffentlichen Rechts Energiewelt Idarwald will weitere Flächen für eine Erschließung von Windenergie prüfen lassen. Darunter sollen auch Areale im Eignungsgebiet des Vierherrenwaldes sein. Die bereits gepachteten 300 Hektar Land sind wohl nur bedingt nutzbar.

Rhaunen. Die Fortschreibung des Flächennutzungsplans in der Verbandsgemeinde Rhaunen (VG) hat der VG-Rat im Dezember mit großer Mehrheit angestoßen. Nun steht die Beteiligung der Behörden, Institutionen und Naturschutzverbänden an.
"Unser Ziel ist es weiterhin, eine Erschließung von Windenergie in der Verbandsgemeinde aus einer Hand umzusetzen", erklärt der VG-Werkleiter Hans Dieter Weyand, der auch Geschäftsführer, der im Jahr 2012 gegründeten Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) Energiewelt Idarwald ist. Bislang hat diese bereits knapp 85 Prozent der im Regionalplan für Windkraft ausgewiesenen Eignungs- und Vorrangflächen für eine zentrale Entwicklung übernommen.
Da ein Großteil dieser rund 300 Hektar nach weitergehenden naturfachlichen Untersuchungen nun wohl nur noch eingeschränkt für den Bau von Windenergieanlagen infrage kommt, gelte es, auch die im Idarwald identifizierten Flächen zu betrachten.
Infrage kommt dabei eine knapp 200 Hektar große, nordwärts des alten Eignungsgebiets 43 im Vierherrenwald liegende Fläche.
Durch die vorgeschriebene Betrachtung der gesamten Verbandsgemeinde für den neuen Flächennutzungsplan befinde man sich in Sachen Windkraft wieder am Anfang.
Das Anhörungsverfahren für den Flächennutzungsplan soll nun schnellstmöglich umgesetzt und zu einem für die VG positiven Abschluss gebracht werden, sagt VG-Chef Georg Dräger.red