Presbyterium gewählt

Die erste Wahl in der Christus-Kirchengemeinde Kleinich/Krummenau hat stattgefunden - mit einer hohen Wahlbeteiligung. Nun steht dort die Verabschiedung der neuen Gemeindekonzeption an.

Kleinich. (red) Die Evangelische Christus-Kirchengemeinde Kleinich hat in ihren Stimmbezirken Kleinich und Krummenau das Presbyterium gewählt - das Leitungsgremium der Gemeinde. Die Presbyteriumswahl fand wegen der Fusion der Kirchengemeinden Kleinich, Hirschfeld-Horbruch und Krummenau erst ein halbes Jahr nach den allgemeinen Presbyteriumswahlen statt.

Im Wahlbezirk Hirschfeld-Horbruch gab es so viele Kandidaten wie Plätze. Die Kandidaten sind deshalb automatisch gewählt.

Begeisterung ist an hoher Wahlbeteiligung abzulesen



"Die Christuskirchengemeinde freut sich, dass das erste gemeinsame Presbyterium gewählt wird und mit Zuversicht die Arbeit gestalten kann", sagte Pfarrer Stefan Haastert im Vorfeld. Diese Begeisterung spiegelt sich auch in der hohen Wahlbeteiligung wieder: Von den rund 560 Wahlberechtigten, die älter als 16 Jahre oder konfirmiert sind, gaben 302 ihre Stimme ab.

Damit lag die Wahlbeteiligung bei etwa 57 Prozent und weit über dem Durchschnitt im Gebiet der Landeskirche. Die Wahlbeteiligung in der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland lag Hochrechnungen zufolge bei 12,6 Prozent. Der Kirchenkreis Trier lag mit einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung von etwa 16 Prozent schon im Februar darüber. Nicht zuletzt wegen der Möglichkeit der allgemeinen Briefwahl, von der auch in Kleinich und Krummenau Gebrauch gemacht werden konnte, wurde die Wahlbeteiligung landesweit erhöht.

Für die nächsten vier Jahre wurden in Kleinich ins Presbyterium gewählt: Klaus Dieterich, Roswitha Frank, Ursula Fusenig, Helmut Hacker, Gudrun Leonhard-Mohr, Ewald Marx, Friedhelm Ströher und Kerstin Wolf. In Krummenau wurden Jana Trotzky und Ute Zirfaß gewählt. Erste Aufgabe des neuen Leitungsgremiums sei unter anderem die Verabschiedung und Veröffentlichung der neuen Gemeindekonzeption, erläuterte der Kleinicher Pfarrer Stefan Haastert.

Die zu Presbytern gewählten Frauen und Männer üben in den Kirchengemeinden ein leitendes Ehrenamt aus. Sie unterstützen auf diese Weise die Pfarrer in ihrer Arbeit vor Ort. Das Presbyterium entscheidet über Verwaltungs- und Finanzaufgaben oder Stellenbesetzungen innerhalb der Kirchengemeinde.

Die Amtszeit der Presbyterien beträgt vier Jahre.