Projekt Eichhof nimmt Formen an

Die Behörden haben endgültig grünes Licht für den Umbau des Eichhofs zum Bürgerhaus von Hetzerath gegeben. Auch die Baugenehmigung liegt vor. Der Gemeinderat hat die Ausschreibung beschlossen.

Hetzerath. Das "Projekt Eichhof" rückt in greifbare Nähe. Das Innenministerium hat dem Umbau und der Sanierung der ehemaligen Gaststätte zu einem Bürger- und Vereinshaus sowie dem Anbau einer Mehrzweckhalle grundsätzlich zugestimmt. Zudem stimmte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dem Bedarf für ein Bürgerhaus in diesem Umfang zu. Die Gemeinde habe ein umfangreiches Konzept zur Nutzung der Vereine und einen Benutzerplan vorlegen müssen, hieß es in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Die ADD habe der Gemeinde schließlich bescheinigt, die Sache gut begründet zu haben.

Dies bedeutet, dass die ADD die Kosten von 2,4 Millionen Euro nun endgültig als zuwendungsfähig anerkannt hat. Im Rahmen der Städtebauförderung "Ortskernsanierung Hetzerath" soll das Projekt mit 75 Prozent bezuschusst werden. 1,5 Prozent der Kosten, also rund 28 000 Euro, sollen für künstlerische Ausstattung reserviert werden. Die Baugenehmigung wurde bereits Mitte Mai erteilt.

Ortsbürgermeister Otmar Mischo bedankte sich beim Ministerium und allen, die geholfen hatten, das Projekt auf den Weg zu bringen. Mischo: "Im Rat haben alle an einem Strang gezogen." Hans-Peter Stoffels sagte: "Ich war am Anfang skeptisch, doch jetzt können wir gemeinsam stolz sein, alle Fraktionen."

Zum Thema Kunst am Bau, zu dem sich alle Fraktionen Gedanken machen sollen, gab es in der Gemeinderatssitzung die Anregungen, die Kunst solle einen regionalen Bezug haben und zum gesamten Projekt passen. Zum Thema Photovoltaik anlage auf dem Dach des Eichhofs beschloss der Rat, eine Rentabilitätsberechnung erstellen zu lassen, um zu klären, ob eine solche Anlage tatsächlich - wie bislang vermutet - an dieser Stelle nicht rentabel ist.

Einstimmig hat der Gemeinderat die Ausschreibung für den Umbau des Eichhofs und den Anbau der Halle beschlossen. Mit der Förderung dieser Maßnahme hat das Innenministerium die Forderung verbunden, die Ortskernsanierung in der Gemeinde Hetzerath bis etwa 2012/2013 zu beenden.