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Protestanten entwickeln Visionen zum Wandel der Kirche

Protestanten entwickeln Visionen zum Wandel der Kirche

Die Gemeinde neu denken und den Wandel der Kirche offensiv gestalten: Diesem Anspruch stellte sich die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Simmern-Trarbach und machte sich bei der Tagung in Bell dran, erste Visionen zu erarbeiten, Handlungsmöglichkeiten zu überlegen, aber auch kritische Fragen zuzulassen. Über den eigenen Kirchturm hinausdenken, junge Leute und Familien in den Blick nehmen, ökumenisch und diakonisch handeln, Fremde annehmen und alten Gemäuern neue Chancen geben, das waren Themen, denen sich die Protestanten vom Hunsrück und der Mosel bei dieser Synode stellten.

"Wenn wir den Blick weiten, erwächst die Fähigkeit, die Zukunft nicht als Fortschreibung der Vergangenheit zu begreifen und gewohnte Linien nicht einfach fortzusetzen", meinte Superintendent Horst Hörpel. Gerade in Umbruchzeiten bestünde so die Möglichkeit, Neues wahrzunehmen.
Auf der Synode wurde auch gewählt: Neuer Synodalältester im Kreissynodalvorstand ist Dr. Sören Risse aus Traben-Trarbach, der Iris Hecht aus Kirchberg nachfolgt, die zurückgetreten war. Neuer Jugendpfarrer wurde Dr. Florian Schmitz-Kahmen aus Horn, sein Stellvertreter Pfarrer Wolfgang Jöst aus Rheinböllen. Und zum neuen Vorsitzenden des Erwachsenenbildungsausschusses wählten die Synodalen Ingo Noack aus Irmenach. red